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Dulden oder Veränderung einführen

 ➤  Pastor Wolfgang Fulson

EINLEITUNG

Die Bibel weist auf die Gefahr hin, Schwierigkeiten zu dulden. 

Der Widerstand gegen erfolgreicher Veränderung verlangt Entschlossenheit und Bemühung, die sich in der neuen Denkweise widerspiegeln.

In Gedanken versklavt zu sein, erzeugt kein Interesse an der Suche nach einer möglichen Verbesserung. Hilfreiche biblische Vorbedingungen weisen darauf hin, dass man dulden eher ablegen als tolerieren sollte.

Eine Veränderung einzuführen verlangt jedoch eine Entscheidung und entsprechende Anstrengung für eine "neue Denkweise", die sich in der erreichten Verbesserung widerspiegelt.

Gottes Vorsorgeprinzip um Gedankenversklavung zu entgehen war die Weissagung des Propheten Jesaja: Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft ruhen wird; und sein Name lautet »Wunderrat, Heldengott, Ewigvater, Friedefürst, Jes 9,5 (Menge).

Diese Prophetie vom Jesaja war Gottes Vorsorge fürs Volk um ihnen Hoffnung zu leisten obwohl der versprochene Erlöser erst 750 Jahre später hervortrat.

Licht in der Finsternis

Jesus sagte:

Bis zur Zeit, in der Jesus die Botschaft vom Königreich Gottes zu verkündigen anfing, saß das Volk im Dunkeln, hoffnungslos. Johannes der Täufer, der Vorgänger von Jesus Christus, offenbarte die kommende Erhellung, Joh 1,8-9

Ich bin das Licht, sprach Jesus, Joh 8,12, als er mit seiner Botschaft anfing: Denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, ganz anders als die Schriftgelehrten, Mk 1,22 (Menge).

Das christliche Leben bedingt die Bemühung einer Entscheidung um die im Wort Gottes verheißenen Vorteile zu erhalten.

Werden enttäuschende Schwierigkeiten geduldet oder strebt man sich eine Verbesserung durch Veränderung einzuleiten?

Daraufhin war Johannes der Täufer eindeutig: Kehrt um zu Gott und räumt alle Gegenstände aus dem Weg, Mk 1,3-5.

Gott wartet

Gott existiert in Ewigkeit. Wir dagegen leben in einer geringen Zeitspanne, in der wir uns entweder für Gott entscheiden oder ihn verachten.

Gegenstände mögen momentan erträglich sein, doch einen Erlass davon zu erlangen, verlangt die belagerte Unentschiedenheit zu hinterlassen. 

Und wie?

Mit Entschlossenheit, Kühnheit und Mut wird die Verbesserung erzielt. 

Und Gott wartet … weil der Allmächtige, unser Abba, sich niemals in unsere Situationen hinein drängt.

Seine Hilfe ist stets verfügbar. Er ermahnt, ermutigt und versichert seine Verheißungen durch die Botschaft des Heiligen Geistes. Trotzdem ist jedem seiner erlösten Kinder jene Entscheidung überlassen.

Die Frage ist nun, wann wird etwas unternommen?

Hoffentlich bevor es zu spät ist. Eine Erlösung nach dem Tot ist nicht möglich: Doch niemand kann für das Leben seines Freundes bezahlen, niemand kann ihn bei Gott vom Tod freikaufen, Denn ein Menschenleben kann man nicht mit Gold aufwiegen - aller Reichtum dieser Welt wäre noch zu wenig! Keiner lebt hier ewig, niemand kann dem Grab entrinnen, Psalm 49,8-10 (HFA).

Entscheidung erfassen

Jesus gab ein Gleichnis von einem Besitzer, der sein Vermögen zwischen einigen Verwaltern aufteilte und ins Ausland reiste, Mt 25,15.

Zwei der drei investierten die anvertrauten Beträge mit Entschlossenheit und erhöhten ihre Investitionen entsprechend.

Der dritte hielte sich mit Unentschlossenheit zurück und tat nichts, weil er aus Gewohnheit von Dunkelheit beängstigt blieb, Mt 25,25.

Die(se) Ungläubigen hat der Satan, der Herrscher dieser Welt, so verblendet, dass sie das helle Licht dieser Botschaft und die Herrlichkeit Christi nicht sehen können, 2.Kor 4,4 (HFA).

Nach seiner Rückreise rief der Besitzer die drei Verwalter zur Abrechnung. Zwei der Mutigen wurden für ihre Mühe belohnt. Der dritte andererseits wurde als Nichtsnutziger in die große Finsternis des lauten Klagen und Ächzen verstoßen, Mt 25,30.

Jesus schilderte ein Gerichtsurteil an die Gemeinde der Laodizeaner: Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du kalt oder heiß. Aber weil du lau bist und weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Munde ausspucken, Off 3,15-16. 

Kann das sein? Dieser sanfte Jesus, der Barmherzige, der mit Mitleid und Gnade die Verlorenen mit hoffnungsvollem Trost aufsuchte, ebenfalls der Richter ist?

Sein Gerichtsurteil entscheidet zwischen denen die sich für ihn eingesetzt haben und seine Gebote befolgten und denen die sich gegen seine Schilderungen strebten.

Mit Gott gibt es keine Abkürzungen. Mit ihm bleibt es bei einem "lege das Dulden ab".

Unterstellt euch mir und lernt von mir! Denn ich bin freundlich und von Herzen zum Dienen bereit. Dann kommt Ruhe in euer Leben, Mt 11,29 (NeÜ).

Eine ähnliche Aufmerksamkeit gab der Paulus der Philippergemeinde: Seit mühsam und entschieden. Setzt alles ein, auch mit Furcht und Zittern, um eure Rettung zu sichern, Phil 2,12.

Glauben erfassen

Menschen sind spirituelle Wesen, haben eine Seele, und sind in einem Körper entweder männlich oder weiblich wohnhaft. Der geistige Teil und die Seele sterben nie. Der Körper hingegen verfällt, wird aber zum Tag des Gerichts wieder aufgerichtet.

Glaube, eine seelische Fähigkeit, führt

  1. zum Bekenntnis zu Christus
  2. zur Wassertaufe 
  3. zur Heilige Geistes Bekräftigung

Die dreistufige Ausstattung ist jedem vorgewiesen um mit Bereitschaft die kommenden Schwierigkeiten, egal was, zu besiegen: Unterstellt euch Gott, und widersetzt euch dem Teufel mit Entschlossenheit Bedrängnisse nicht weiter zu dulden. Widersetzt euch ihm mit Entschlossenheit eine Veränderung einzuführen. Dann muss er von euch fliehen, lautet es im Jak 4,7 (HFA).

Schwierigkeiten sind Versuchungen um Schwäche und Aberglaube einzuführen. Dagegen der zugewiesene Ausgang, durch die Leitung des Heiligen Geistes, ermöglicht die begehrte Veränderung. 

Die Entscheidung wird mit Glaube durchgesetzt. Das kann wiederum etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Gott zwingt keinen eine Veränderung einzuführen, weil er den menschlichen Willen nicht überschreitet. 

Als Vater schildert Gott die Aufmerksamkeit eine mögliche Erleichterung zu erreichen.

Und wie? Durch den Heiligen Geist.

Dann wenn Schwierigkeiten eintreffen, egal was, können solche besiegt werden: Unterstellt euch Gott, und widersetzt euch dem Teufel mit Entschlossenheit Bedrängnisse nicht weiter zu dulden. Widersetzt euch ihm mit Entschlossenheit eine Veränderung einzuführen. Dann muss er von euch fliehen, lautet es im Jak 4,7 (HFA).

Jesus sagte im Markus 16 "vertreibe sie…”, d.h. dulde keine negative Beeinträchtigungen. Nirgendwo im Neuen Testament steht’s geschrieben, dass Gott es für dich tun wird. 

Nur du entscheidest etwas zu dulden oder zu überschreiten.

AUSWIRKUNG der Entschlossenheit

Jesus sagte:

Gott sprach und es geschah, lautet es im 1.Mose 1,9; 11; 15; 24.

Als die erlösten Kinder Gottes wird jeder zur gleichen Fähigkeit von Jesus Christus ermächtigt um seine Taten zu bewirken: Wer an mich glaubt, wird die gleichen Taten vollbringen wie ich, Joh 14,12 (HFA).

Und wofür? Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei, Rom 8,18 (SBL).

Nur die erlösten Kinder Gottes sind auf Erden um die Taten des Christus auszuführen. Christus ist auf seinem Ehrenplatz an der rechten Seite seines Vaters. Gläubige befinden sich in derselben Lage wie Jesus - den Willen Gottes, durch die Leitung des Heiligen Geistes, mit Macht, Gnade und Liebe zu offenbaren.

Jesus voraussagte: Die Gläubigen werden in meinem Namen Dämonen austreiben, in neuen Sprachen reden … Kranke auf denen sie ihre Hände auflegen werden gesund, Mk 16,17-18.

Sobald jemand sich zum Herrn wendet, ist der Schleier dem Dulden zerrissen, 2.Kor 3,16.  Hoffnung führt eine Lebensveränderung ein. 

Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet – so glauben auch wir und deshalb reden wir auch, 2.Kor 4,13 Menge.

AUSSAGE

Herr, ich habe mich entschlossen deinen Rat zu beherzigen und keinen Kompromiss zu dulden. Ich danke dir, dass du mich zu dieser Veränderung geführt hast.

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Jesus sagte:
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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

Wenn nicht anders angegeben, stammen alle Referenzen von der Schlachter2000 Bibel.