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GEDANKENVERÄNDERUNG

 ➤  Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

AUSFALL DER UNENTSCHLOSSENHEIT

Die Erneuerung des alten Denkens ist ausschlaggebend für die Erfüllung der Gebote Gottes (Röm 12:2). Eine Zurückhaltung der Wiedergeborenen hat nicht nur einen negativen Lebenseinfluss, sondern entwertet die Leistung Jesu auf Golgatha, die Versöhnung herbeizuführen. Dies führt wiederum zu einem fragwürdigen Wert des Evangeliums für viele.  

Der Römergemeinde berichtete Paulus: Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise dieser Weltzeit, sondern wandelt euch um durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr ein sicheres Urteil darüber gewinnt, welches der Wille Gottes sei, nämlich das Gute und (Gott) Wohlgefällige und Vollkommene, Römer 12,2.

Dies ist oft der Grund, warum Menschen körperlich schwach und geistig unentschlossen sind. Mangelnde Bereitschaft der Schriftkenntnisse und deren Anwendung, verursacht Misserfolg, nicht nur Jesu treu zu sein, sondern auch Krankheiten zu überwinden, Unruhe, Unzufriedenheit und jederlei Beschwerden zu besiegen. 

Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen. Josua 24,15
Unsere Gedanken sind wichtig. Lese:  https://www.gottes-wort.com/gedanken.html

Die Erneuerung des Denkens oder Sinnesänderungen ist vergleichbar mit der Veränderung des Geschmacks. So dichtete es König David: Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist: wohl dem Manne, der auf ihn vertraut! Psalm 34,9.

ÜBERZEUGUNG DER HERRSCHAFT GOTTES

Überzeugt zu sein, dass Gott Gott ist, bestimmt das Wohlsein unseres geistlichen, seelischen und körperlichen Lebens: Möge euer Geist samt der Seele und dem Leibe bei der Wiederkunft unsers Herrn Jesus Christus bewahrt geblieben sein! Treu ist er, der euch beruft: er wird es auch vollführen, 1.Thessalonicher 5,23-24.

Entschlossen, Jesus vom ganzen Herzen aus zu gehorchen, bringt die ewige Belohnung, mit dem HERRN ohne Verachtung, ohne Krankheiten, ohne Leiden und ohne irgendwelche Beschwerden zu leben. Nicht nur dann, sondern auch jetzt schon, in diesem Leben, um alle Krankheiten, jederlei Leiden und Beschwerden zu bezwingen (Lk 10:19).

Als Beispiel für uns sprach Jesus: Denn das ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe, und ich werde ihn am jüngsten [letzten] Tage auferwecken, Johannes 6,40 (Klammern hinzugefügt).

Und wie wird der Zutritt ins ewige Leben erhalten? Und Anspruch an seine Verheißungen?

Entscheidungen sind bedingt

Durch die Bedingung der vorgesehenen Versöhnung, die die Wiedergeburt (Joh 3:3) fordert. 

Ohne Ausnahme hat alles, was von Gott erhalten werden kann, Bedingungen. In erster Linie der Glaube, das Vertrauen zu dem, was Gott in seinem Wort offenbart hat. 

Nichts, was Gott uns weissagt und von uns verlangt, ist weder belastend noch unnützlich: Jedes Wort Gottes ist lautere Wahrheit; ein Schild ist er denen, die Zuflucht bei ihm suchen, Sprüche 30,5. 

Abhängig von Gottes Unveränderlichkeit zu sein ist der Vorteil des christlichen Lebens, weil Gott zu seinem Wort hält (Jer 1:12). Sollen wir weniger tun?

ZU TUN ODER NICHT ZU TUN – UNSERE ENTSCHEIDUNG

Die Bibel schildert: Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch förderlich zur Belehrung und zur Überführung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Gottesmensch vollkommen sei, zu jedem guten Werk voll ausgerüstet, 2.Timotheus 3,16-17.

Auf Grund der Schriftkenntnisse ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich. Jeder hat die Wahl, die Güte und Gnade Gottes entweder anzunehmen oder abzulehnen. Die Annahme bringt den Übergang aus einem verzagten Leben, belagert von Hoffnungslosigkeit und Kummer, ins erfüllte Leben Gottes mit ewigen Frieden. 

Es zu tun verlangt eine Gedankenänderung einzuführen, die mit einem JA, ich will, oder dem NEIN, ich will nicht, beschlossen wird. Jeder gegenseitige Gedanke der Wahrheit Gottes muss widersprochen werden, d.h., in Gefangenschaft genommen werden, zum Gehorsam Jesu Christi (2Kor 10:5). 

Christus ist das lebende Wort Gottes (Joh 1:1-2), der seinen Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen hat (1Pet 3:22). Soll sein Wort in uns weniger Ehre bekommen?

Gleichgültigkeit ist verführend

Die Gleichgültigkeit Christus wahr zu nehmen ist der Hauptgrund der verführenden Irrlehre des Satans: Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen herrühren, zuwenden, verführt durch das heuchlerische Gebaren von Lügenrednern, die das Brandmal der Schuld im eigenen Gewissen tragen, 1.Timotheus 4,1-2.

Zweifel widerspricht Jesu Christi und verrät uns, insofern dass die Macht der Dunkelheit (Satan) uns nicht ernst nimmt. Ebenso wie den sieben Söhnen eines Priesters Skevas: Der böse Geist aber gab ihnen zur Antwort: Jesus kenne ich wohl, und auch Paulus ist mir bekannt; doch wer seid ihr? Hierauf sprang der Mensch, in welchem der böse Geist war, auf sie los.. und richtete sie so zu, daß sie unbekleidet und blutig geschlagen aus jenem Hause entflohen, Apg 19,15.

Märchenhaft?

Absolut nicht!

Gottes Macht und Kraft-Auswirkung, so wie sie in Jesu Christi durch den innewohnenden Heiligen Geist wirkte, bleibt durch Zweifeln wirkungslos.  

Sei es die Kraft-Auswirkung oder ein Erbitten, der Jünger Jakobus weist auf Folgendes hin: Ein Zweifler ist unbeständig und hin und her gerissen in allen seinen Wegen, Jakobus 1,8 (fü*), und bekommt nichts, noch beweist er solch eine Macht Gottes, die in ihm wirkend sein soll (Lk 10:17).

HANDLUNG MIT GLAUBE UND UNGLAUBE

Die Auferstehung Jesu Christi wurde den Jüngern von den beiden Marias berichtet (Mat 28:7). Nur Thomas war nicht dabei. Als er später kam und es ihm gesagt wurde, wollte er es nicht glauben (Joh 20:24).

Thomas erhielt dieselbe gute Nachricht wie alle anderen Jünger, aber ließ sich nicht überzeugen, bis Jesus zu ihm persönlich sprach und ihn zu einer Entscheidung aufforderte mit: Sei nicht (länger) ungläubig, sondern werde gläubig! Johannes 20,27.

Nun musste er etwas tun. 'Zu glauben' verlangte eine Veränderung seines Denkens. Jesus erwiderte ihm: Weil du mich gesehen hast, bist du gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen haben und doch zum Glauben gekommen sind! Johannes 20,29.

Unser Leben besteht aus zweierlei Ausfällen: befriedigt zu werden oder Mangel erleiden, vorwärtskommen oder rückgängig werden, Gutes oder Schlechtes zu erlangen.

Zweifel behindert Erwerbung der Hilfe Gottes worüber Jesus sprach: Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und keinen Zweifel hegt, so werdet ihr nicht nur das, was hier mit dem Feigenbaume geschehen ist, tun können, sondern auch, wenn ihr zu dem Berge hier sagtet: Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!, so würde es geschehen; und alles, um was ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr Glauben habt, Matthäus 21,21-22.

MEIDET DIE SCHEITERNDE GLAUBENSRICHTUNG

Nur der Heilige Geist leitet Gottes Glaubensrichtung in uns, die immer aus der Bibel erkennbar ist. Von Irrlehre oder Einschüchterung wiederum beeinflusst zu werden, führt zur Abzweigung vom richtigen Weg.

Unsere Gewissheit steht gesichert, solange wir im Maß der Kenntnisverfassung der Bibel bleiben. Als Beispiel fragte Jesus seine Jünger: Ihr aber – für wen haltet ihr mich? "Da antwortete Petrus: Für Christus, den Gottgesalbten!" Lukas 9,20.

Unsere Gewissheit ist nur in Christus gesichert

Und jeder, der mit Gott versöhnt ist, glaubt ebenso, dass Jesus der Erretter ist, der Weg zur Ewigkeit: Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und (ist’s auch = bleibt’s auch) in Ewigkeit! Hebräer 13.8. 

Die Anweisung vom Paulus zum Bekenntnis lautet: Wenn du »mit deinem Munde« Jesus als den Herrn bekennst und »mit deinem Herzen« glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man (an ihn) zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde bekennt man (ihn) zur Errettung, Römer 10,9-10. 

Der Galatergemeinde schrieb Paulus: O ihr unverständigen Galater! Wer hat euch nur bezaubert, da euch doch Jesus Christus vor die Augen gemalt worden ist als Gekreuzigter? Galater 3,1.

Und Jakobus lehrte: Wer da zweifelt, der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge. Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, daß er etwas vom Herrn empfangen werde, Jakobus 1,6-7.

MISSDEUTUNG DES BIBELINHALTS

Der Heilige Geist, der versprochene Begleiter und Lehrer der Wahrheit, den Jesus versprochen hatte (Joh 16:33), macht uns aufmerksam, Missdeutung des Bibelinhalts zu erkennen und ein unbeherrschtes Leben zu vermeiden. 

Manche sind der gleichgültigen Meinung, dass Gottes Gnade alles erlaubt, welches nicht der Fall ist, im Gegenteil. Es ist die Gnade, die Jesus durch seinen Tod und Auferstehung vollbrachte, ohne die wir niemals sündenfrei wären und niemals Hoffnung zum ewigen Leben mit Gott hätten.

Viele rechnen mit Gnade für ein undiszipliniertes Benehmen, abseits von dem, was die Bibel klarlegt.

   Gottes Ermahnungen befestigen seine unveränderte Gnade

Hinzu lautet die Ermahnung des Heiligen Geistes durch Jakobus: Wer also weiß, wie er sich richtig zu verhalten hat, es aber nicht tut, für den ist es Sünde, Jakobus 4,17.

Zu oft wird sie nicht ernst genommen und bleibt verachtet und dann die Frage warum die Erbitten nicht erfüllt werden. Gott ist kein Flaschengeist und beugt sich nicht vor Menschen! 

Jesus soll nicht HERR genannt und am folgenden Morgen ganz und gar vergessen werden, nur weil es unbequem oder nicht passend ist. 

Jakobus schrieb: Wer da zweifelt (und ein undiszipliniertes Benehmen führt), der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge. Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, daß er etwas vom Herrn empfangen werde, er, ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf allen seinen Wegen, Jakobus 1,6-8. (Klammern eingefügt).

KURZFASSUNG

  • Erneuert die alte verfallene Denkweise mit Hilfe des Heiligen Geistes
  • Meidet den Ausfall der Unentschlossenheit
  • Bestätigt die Überzeugung der Herrschaft Gottes
  • Zu tun oder nicht zu tun verlangt eine Entscheidung
  • Meidet eine scheiternde Glaubensrichtung
  • Wachsamkeit der Missdeutung des Bibelinhalts

Unverzagt beachtet, was Gott im Voraus als Prophetie vorgewiesen hat. Es wird eintreffen (Jer 1:12), weil er sein Wort bewacht. Und niemand, der ihm vertraut, wird enttäuscht.



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Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

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