Hören, Glauben, Tun, Erhalten

 ➤  Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

Bleiben Gottes Offenbarungen verborgen?

Ein erfolgreiches und befriedigtes christliches Leben ist nur vollständig durch die gemeinschaftliche Verbindung mit Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist.

Wie dies erreicht wird und erhalten bleibt, ist in Gottes unabänderlichen Verheißungen vorgewiesen. Jesus betete auf folgender Weise dafür: Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten, Johannes 17,15.

Jesus verließ sich auf die Heilige Schrift, um den Versuchungen des Satans zu widerstehen (Mt 4:4). Gleichfalls schützt uns der Heilige Geist mit seinen Offenbarungen des Wortes: Wenn ihr in einer Sache anders denkt, wird Gott euch auch das offenbaren, Philipper 3,15.

Hören leitet zum Glauben.Der Glaube erregt das Tun.Das Tun fördert das Erhalten.
Weiterlesen: https://www.gottes-wort.com/hoeren.html

Es zu begreifen verlangt die notwendige Erneuerung des Denkens (Rom 12:2), um jegliche Unkenntnis der Schrift zu überwinden, sowie die notwendige Neugeburt (Jn 3:3). Und hinzu die vorgewiesene Bekräftigung des Heiligen Geistes (Act 1:8), um die Taten Jesu zu beweisen (Lk 7:22 ; Jn 14:12).

Weltliche Stolpersteine bleiben allerdings vorhanden (Jn 16:33).

  • Wissenschaftlich erzielte Fortschritte werden bevorzugt.
  • Spekulationen über die Erschaffung des Universums und des Weltalls werden erforscht und hochgeachtet.
  • Psychologie versucht die innere Ordnung des Menschen zu erklären.

Und alles abseits von dem, was Gott in seinem Wort offenbart hat.

Seit der Verkündigung bleibt die Botschaft Jesu Christi unverändert, wie er selbst ist: Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und (ist’s auch = bleibt’s auch) in Ewigkeit! Hebräer 13,8.

Damit klarzukommen und es zu beherzigen, bleibt weiterhin bedingt und führt zum erfüllten Leben, ohne Enttäuschung (Rom 10:11). Es heißt: Dieser Reichtum besteht darin, daß Christus in euch ist, als die Hoffnung auf die (künftige) Herrlichkeit, Kolosser 1,27, womit die vorhergesehene Zuteilung der Verheißungen Gottes immer mit 'mehr als genug' in jedem Bereich befriedigt werden. Und wie? Durchs (1) HÖREN, (2) GLAUBEN, (3) TUN und (4) ERHALTEN, und das in dieser Ordnung.

Die Bibel – Gottes Plan für Erfolg

Hat Gott jemals etwas geschildert, was nicht in Erfüllung kam? Alles, wovon und worüber Gott etwas kundgab, kam zustande (Gen 1:1-31). Er sagte vorher: Ebenso verhält es sich auch mit meinem Wort, das aus meinem Munde hervorgeht: es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern erst dann, wenn es das ausgerichtet hat, was ich gewollt habe, und das zustande gebracht hat, wozu ich es gesandt habe, Jesaja 55,11.

Und weiter: Ich wache über meinem Wort, um es in Erfüllung gehen zu lassen! Jeremia 1,12.

Gott der Vater und Jesus Christus sind einheitlich und in Ewigkeit verbunden: Ich und der Vater sind eins, Johannes 10,30. Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn, Johannes 5,19 LUT.

Andere Stolpersteine für viele sind Jesu Christi als das Wort Gottes (Jn 1:1-3) und der bedingte persönliche Glaube (Lk 8:26).

Weil die Bibel als das inspirierte Wort vom Heiligen Geist eingegeben wurde, soll es mit Glauben beherzigt werden. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott (dem Vater), und Gott (Jesus) war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott (dem Vater). Alle Dinge sind durch dieses Wort (Jesu) geworden, und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was geworden ist. In ihm (Jesu) war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht ergriffen, Johannes 1,1-5 (Klammern hinzugefügt).

Der Glaube hat zweierlei Neigungen: entweder "ja" oder "nein". Nur eine davon führt zur zuversichtlichen Gewissheit, die Verheißungen Gottes durch das Hören des Evangeliums zu beherzigen (Rom 10:17).

Und was widerspricht Gottes Verkündigungen? Menschlicher Unglaube, Aberglaube, Einschüchterung, Verleumdung und Beklagen.

Alles Notwendige für dieses und dem kommenden Leben wird durchs Neue Testament hervorgehoben. Eine solche Anweisung gab Gott dem Josua, als dieser die Führung vom Mose übernahm (Jos 1:8). Gott spricht persönlich zu jedem mit einem 'du', genau wie zu Josua. Und genau das führt zur Einleitung der persönlichen Errettung und zum persönlichen Wohlergehen.

Was Gott als persönliche Bedingungen vorausgesetzt hat, bleibt ebenfalls geltend.

Auf Grund dessen ist jeder 'du' für sich selbst verantwortlich:

  • sei nicht beängstigt (Lk 12:32)
  • erkenne Gott als deinen Schöpfer (Is 44:24)
  • sei befriedigt mit Gottes Zusagen (Phil 4:19)
  • halte dich zwanglos an seine Gebote (Jn 14:15)
  • bekenne Gott den Vater als deinen persönlichen Vater (Jn 20:17)
  • sei nicht schlau in deiner eigenen Weisheit, sondern erkenne, wie mangelhaft du eigentlich bist ohne seine Hilfe (Pr 3:7)
  • verlasse dich auf Gottes Hilfe für dein Leben (geistlich, seelisch, körperlich) und in all deinen Unternehmen (Is 48:17)

Gottes Plan zur Versöhnung wurde durch Jesu Christi erfüllt. Er führt zur gemeinschaftlichen Wiederherstellung mit Gott, doch nur durch den persönlichen Glauben (2Cor 5:18).

Der bestehende Glaube

Egal der menschlichen Einstellung bleiben Gottes Verheißungen unwiderruflich. Was Gott einstmals gesprochen hat, trifft ein.

Der entscheidende Grund, warum Israel nach dem Auszug von Ägypten das verheißene Land nach der 40-jährigen Wanderschaft nicht in Besitz nehmen konnte, war eindeutig. Sie konnten ihr Ziel, das von Gott verheißene Land, nicht erreichen, weil sie Gott nicht vertrauen wollten, Hebräer 3,19 HFA.

Obwohl sich Gott den Israeliten seit der Zeit Moses bis hin zu Jesus Christus immer wieder offenbarte, damit sie endlich zum Glauben kamen, blieb er ihnen auch in der Gegenwart mit seinen Verheißungen treu: Denn ich, der HERR, habe mich nicht geändert, Maleachi 3,6. Stellt mich doch auf die Probe, und seht, ob ich meine Zusage halte! Denn ich verspreche euch, dass ich dann die Schleusen des Himmels wieder öffne und euch mit allem überreich beschenke, Maleachi 3,10 HFA.

Nichts hat sich bis heutzutage davon verändert.

Der HERR verlangt von jedem, seine vorausgesetzten Bedingungen zu befolgen. Er erbarmte sich über uns, indem er Jesus, seinen Sohn, als Erlösungspreis hingab, um die Freiheit für alle menschlichen Seelen zu erlangen – für uns unbezahlbar, aber durch Gottes Gnade kostenlos angeboten: Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben, Johannes 3,16.

Ohne Glauben aber kann man (Gott) unmöglich wohlgefallen; denn wer sich Gott nahen will, muß glauben, daß es einen Gott gibt und daß er denen, die ihn suchen, ihren Lohn zukommen läßt. Hebräer 11.6.

Durch Glauben hat Noah, als er die (göttliche) Weisung erhalten hatte, in Besorgnis um die Dinge, die noch nicht sichtbar vor Augen lagen, eine Arche zur Rettung seiner Familie gebaut; durch solchen Glauben hat er der Welt das Urteil gesprochen und ist ein Erbe der glaubensgemäßen Gerechtigkeit geworden, Hebräer 11,7.

Diese kurze Zusammenstellung offenbart das Herz Gottes:

  • Gemeinschaft mit Gott kommt nur durch die Wiedergeburt (Jn 3:3)
  • Gott ist ein Belohner der Aufrechten (Heb 11:6)
  • Gott bewacht seine Zusagen ohne Veränderung (Is 55:11)
  • Gott erwartet, dass seine Versöhnten ihn vertrauensvoll achten (Heb 10:38)
  • Gottes Gnade ist die Quelle seiner ewigen Liebe, die er jedem einzelnen schenkt, ohne andere zu bevorzugen (Rom 2:11)

Die Frage wie damals bleibt – wird es geglaubt?

Gottes Weiterführung zum Glauben

Jesus kam mit Wundertaten, die er bei seinem Vater gesehen hatte. Was der Vater tut, tut der Sohn auf gleicher Weise (Jn 5:19). Uns ist vorgewiesen: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen, (Jn 14:12). Dazu sind wir berufen.

Die Entschlossenheit dafür, führt zum entsprechenden Anteil an seinen Verheißungen: manche 30-fach, manche 60-fach und manche sogar mit 100-fachem Erfolg, (Mt 13:8).

Meidet einen 0-Zuteil durch Unglauben und Widerspruch.

Zur Zeit Jesu Christi war ein Blindgeborener, dessen Sicht wiederhergestellt wurde. Er bewies seinen Glauben, indem er hoffnungsvoll zum Teich ging, seine Augen wusch und sehend wurde. Worauf er dann fragte: Herr, ... Ich möchte gern an ihn glauben, Johannes 9,36.

Und über Jesus lautet es: Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und (ist’s auch = bleibt’s auch) in Ewigkeit! Hebräer 13,8.

Vom HÖREN, GLAUBEN und TUN wird die Zuteilung der Verheißungen erreicht!

  • Das Hören führt zum Glauben (Lk 7:22; Rom 10:17)
  • Der Glaube erregt ein Tun (Rom 8:24-25)
  • Das Tun fördert Hoffnung (Heb 11:1)
  • Und Hoffnung leitet zur Zuteilung im bedingten Maße des Glaubens (Mt 13:8)

NICHTS IST UNMÖGLICH

Jesus sprach zum zweifelnden Vater dessen Sohn befreit wurde: Alles ist dem möglich, der Glauben hat, Markus 9,23

So wie Israel wegen ihres Unglaubens nicht ins verheißene Land (Heb 3:13) kam, betrifft auch unsere Zuteilung der Verheißungen, weil sie durch den Unglauben begrenzt sind.

Gottes vorausgesetzte Verheißungen sind den Wiedergeborenen verfügbar. Beansprucht sie: Bisher habt ihr noch nie um etwas in meinem Namen gebeten: bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei, Johannes 16,24.

Und über Hoffnungslosigkeit ...

Wie lautet der Hinweis? Es ist aber der Glaube ein zuversichtliches Vertrauen auf das, was man hofft, ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man (mit Augen) nicht sieht, Hebräer 11,1.

Hoffnung setzt eine feste Überzeugung voraus. Was im Herzen gelagert ist, davon redet der Mund oder anders gesagt, ‘es sind die ersten gesprochenen Worte, die entweder vorteilhaft oder nachteilig sind': Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund, Matthäus 12:34.

Werden Gottes Hinweise widersprochen, egal wie, bekommt solch einer nichts: Bittet aber im Glauben, ohne irgendeinen Zweifel zu hegen; denn wer da zweifelt, der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge. Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, daß er etwas vom Herrn empfangen werde, nichts von Gott, Jakobus 1,6-7.

Hört bereitwillig hin, wie die Botschaft Jesu verkündet wird. Beherzigt seine Offenbarungen und ruft zu dem, was noch nicht ist, als wäre es schon erfüllt. Auf diese Weise tut ihr dasselbe wie Jesus: denn er sprach: da geschah’s; er gebot: da stand es da, Psalm 33,9.

Euer Tun erfüllt Gottes Prophetie (Jn 5:19), indem ihr gleichfähig handelt wie Jesu Christi. Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit, Verleumdung und jederlei fragwürdiges Benehmen soll keine Wurzeln in euch schlagen können.

Wie wehrte sich Jesus zur Zeit seiner Prüfung? Er erwiderte mit ‘es steht geschrieben...', Matthäus 4,4.

Und die Gläubigen heutzutage?

Die Aufforderung durch Hören, Glauben, Tun und Erhalten

Zur Zeit der Heilungsdienste Jesu, gab es zahlreiche Berichte über seine Heilungen und Wundertaten, die er unter den Leidenden vollbrachte. Erstaunlich war, Blinde wurden sehend, Lahme gingen, Aussätzige wurden rein, Taube hörten, Tote wurden auferweckt, Armen wurde die Heilsbotschaft verkündigt und überglücklich waren die, die Jesu dafür nicht verdächtigten (Lk 7:22-23).

Unter solchen war eine Frau (Mt 9:20-23), die seit 12 Jahren an Blutungen litt. Sie hörte von den Heilungen, die Jesus vollbrachte. Hoffnungsvoll entschied sie sich in ihrem Herzen dazu, sein Gewand zu berühren und machte sich auf den Weg. Als sie sein Gewand berührte, erhielte sie den Erlass ihrer Blutung.

Über Hören, Glauben, Tun und Erhalten erklärte Jesus anhand der Versetzung eines Berges. Der Berg bezeichnet jegliches Leiden, sei es Augenschwäche, Infektion, Krebs, unerträgliche Schmerzen, sogar Beängstigung; alles, was entweder unerträglich oder aussichtslos betrachtet wird. Zu denen, die davon litten, sprach Jesus: Alles ist dem möglich, der Glauben hat, Markus 9,23.

Auf diese Weise befahl er den Berg mit, hebe dich empor und stürze dich ins Meer, Markus 11,23.

Hoffnung kommt durchs Hören. Hören wiederum erregt den Glauben. Der Glaube erregt ein Tun (etwas zu unternehmen – ein Bemühen) und führt zum Erhalten.

Bleibt gesichert und standhaft als Eichen der Gerechtigkeit Gottes im guten Boden des lebenden Wort Gottes, Jesu Christi. Ihr habt GEHÖRT und GEGLAUBT. Ihr habt es mit TUN eingesetzt und darauf werdet ihr euren genehmigten Zuteil von Gott ERHALTEN.


Redet, wie Gott redet, ungetrübt und gewiss euerer Miterbschaft Jesu Christi und folgt seinem Beispiel. Alles ist dem möglich, der Glauben hat, Markus 9,23.



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Hören leitet zum Glauben.Der Glaube erregt das Tun.Das Tun fördert das Erhalten.
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Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Matthäus 28:19-20


Wenn nicht anders angegeben, stammen orange zitierten Bibelstellen aus der MENGE-Übersetzung.

(fü*) = frei übersetzt

By PASTORIN Gerhild fulson  |  Pastor Wolfgang Fulson

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