Erneuerung: Gottes innere Veränderungen

Grundbegriffe

Jesus voraussetzte die Bedingung der Veränderung des Herzens wodurch Gott, als Gott der Allmächtige, anerkannt wird, Johannes 3,3.

‘Vom neuen geboren zu werden’ oder ‘die Wiedergeburt’, ist die Auswirkung dem Befehls von Jesus und wurde erreicht durch das Bekenntnis zu Christus, Römer 10,9-10. Danach beweist sich der Heilige Geist als der Machtgeber durch die Genehmigung die ihm gestattet wird und leitet die Einführung der inneren Veränderung.

Die alten Gelüste werden weniger und weniger und werden schließlich ersetzt mit neuen Lebenswerten, Gottes Lebenswerten, die völlig befriedigend sind.

Denn

Ungezwungen

Das christliche Leben ist erbaut, verbessert, und verändert durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus, freiwillig und ungezwungen. Verschiedene Christen sehen ihr Leben mit Gott als eine Fortsetzung des Alten Testaments durch die Gesetze des Mose.  

  • Das Alte Testament Leben war durch strenge Gesetze und Befehle geregelt. 

Der Tot des Heilands beendete die Alten Testament Vorschriften und ersetzte sie mit neuen Bedingungen.

  • Das Neue Testament Leben ist durch Liebe und freiwillige Gemeinschaft geführt durch die Wirkungskraft des Heiligen Geistes.  

Gott leitet die innere Veränderung in jeder Person. "Habe ich nichts damit zu tun? Bin ich darin nicht beteiligt?” mögen manche sagen. Im Gegenteil, persönliche Teilnahme ist absolut notwendig. Erlaubnis wird Gott gestattet, weil er den Willen des Menschen nicht übersteigt.

Kann eine Veränderung ohne Gott erreicht werden? Nein!


Total beteiligt

Jeder Wiedergeborener gestattet Gott seine Erlaubnis, sodass die Veränderung als Ziel das Ebenbild Christi erreicht: Ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst, Römer 12,2 HFA und, Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen,  2.Korinther 3,18. HFA.

Es ist der Wille Gottes, dass niemand zugrunde geht. Gott möchte dass alle zu diesem rettenden Wissen durch ihrem Glaubensbekenntnis von seinem Sohn Jesus kommen.

Bekenntnis zum Ebenbild des Christus

Paulus schrieb im Römerbrief: Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt. Es fehlt mir nicht am Wollen, aber ich bringe es nicht fertig, das Gute zu tun, Römer 7,18 NeÜ.

Das "Gute tun" ist der Kern der Sache - wir können es ohne Gottes Hilfe einfach nicht erreichen. Deshalb musste Israel im Alten Testament immer wieder ein Tieropfer mit dessen Blut darbringen, um Sünden zu bedecken, aber nicht beseitigten. Im Neuen Testament hingegen, werden Sünden endgültig beseitigt durch das Opferblut von Jesus Christus; das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde, 1.Johannes 1,7 SBL. 

Das beseitigen der Sünde oder Reinigung wird nur durch das Blut Jesus am Golgatha-Kreuz ermöglicht. 

Die eigentliche Reinigung von der Sünde folgt nur durch das Bekenntnis zu Christus: 

  • nur das Blut des Herrn Jesus reinigt uns von all unseren Sünden, 1.Johannes 1,7 
  • die Veränderung des inneren Menschen folgt erst, nachdem der Heilige Geist empfangen wurde durch das Bekenntnis zu Jesus, Römer 10,9: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden, Römer 10,13 NeÜ.   

Die Bekehrung ist die Vorbereitung, um mit dem Ebenbild Jesu, 2.Korinther 3,18 gekleidet zu werden und nur durch das Wirken des Heiligen Geistes möglich. Er leitet die Veränderung des unsichtbaren inneren Menschen zum sichtbaren äußeren Menschen.

Der Epheserbrief lautet: Dass ihr in Hinsicht auf euer früheres Leben den alten Menschen abgelegt habt. Denn der richtet sich in Verblendung und Begierden zugrunde. Ihr dagegen werdet in Geist und Sinn erneuert, da ihr ja den neuen Menschen angezogen habt, den Gott nach seinem Bild erschuf und der von wirklicher Gerechtigkeit und Heiligkeit bestimmt ist, Epheser 4,22-24 NeÜ.


Entschlossen?

Wollen wir eigentlich Veränderungen annehmen? Oft sehr fragwürdig. Wie steht es mit unseren einseitigen Gewohnheiten?

  • Mögen wir eine bestimmte Sünde oder Begierde und wollen sie nicht aufgeben?
  • Erkennen wir unsere Verfehlungen nicht als Sünden?
  • Ist es unsere Gewohnheit, immer das letzte Wort zu haben?

Sünden können überwunden werden - Verfehlungen können erkannt werden - Gewohnheiten können geändert werden. 

Wir selbst können die Veränderungen nicht erreichen, obwohl wir es gerne tun möchten. Dafür steht der Heilige Geist bereit, uns zu helfen. 

Gott weiß mit was für Schwächen wir zu tun haben und hilft uns sie zu überwinden. Er ist nicht überrascht von unseren Verfehlungen. Jesus sagte im Johannes 14,26 dass er den Heiligen Geist schicken wird um uns zu helfen. 

Er, der Heilige Geist, beeinflusst die Veränderungen, aber tut es nicht für uns; das bleibt unsere Verantwortung.

Überwindung der Gewohnheiten

Wie erkennt man die Unterschiede die Gott gefallen? 

Paulus schreibt im 1.Korinther 12,31: Aber jeder Einzelne soll sich um die Gaben bemühen die der Gemeinde am meisten nützen. Und jetzt zeige ich euch den einzigartigen Weg dahin.

  • Welchen Weg folgt man? 
  • Wie erkennt man ihn?
  • Wie schafft man es?
Der Weg ist natürlich Gottes Willen zu tun. Aber wir sieht das im Alltag aus? #veraenderung #christlichesleben #jesusfolgen #gehorsamkeit lese www.gottes-wort.com/erneuerung.html

Der Weg ist und bleibt der Wille Gottes. Zu diesem Zweck ist der Heilige Geist, unser Berater und  Lehrer, jetzt für jeden Neugeborenen (Wiedergeborenen) verfügbar, Johannes 3, 3, um diese inneren Veränderungen durchzuführen.

Die Veränderungen beginnen, wenn der Heilige Geist die Erlaubnis von uns erhält durch die Liebe Gottes, die in uns wirkt. Auf diese Weise werden die alten Gelüste immer weniger und werden schließlich durch neue Lebenswerte, Gottes Lebenswerte, ersetzt.  

Können Veränderungen begrenzt werden? Absolut - durch Verachtung der erworbenen Gnade, die Christi am Golgotha-Kreuz erreichte!

Als Wiedergeborene, hält Abstand von den alten Begierden. Das Bekenntnis zu Jesus als Christus, der Erlöser, bringt Befreiung von allen Sünden, egal was getan wurde. 

Sollte man unverhofft in eine Sünde geraten, dann bittet den Vater um Vergebung der Sünde in Jesu Namen. Leidet nicht unnötig unter irgendeiner Verurteilung des Teufels, Römer 8,1. Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei, 1.Johannes 1,9 HFA.

Bewerten

Schätzt Gottes Verlangen für Veränderung mit aller Weisheit und Hoffnung. Was Gott mit jedem Gläubigen beginnt, vollbringt er auch. 

Paulus schrieb der Philippergemeinde: Deshalb bin ich auch ganz sicher, dass Gott sein Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt, Philipper 1,6 HFA.

Gottes Verheißungen sind völlig zuverlässig und sicher, so lautet es im Jesaja 49,8 und Paulus wiederholte es im 2.Korinther 6,2 HFA: Ich will dein Gebet erhören. Es wird eine Zeit der Gnade für dich geben, einen Tag, an dem du meine Hilfe erfährst. Genau diese Zeit ist jetzt da, der Tag der Rettung ist nun gekommen.

Sucht Zuflucht unter dem Schirm seiner Verheißungen, die unveränderlich und gültig bis in Ewigkeit bleiben. Gott macht keine Ausnahmen und bewacht seine unfehlbaren Worte, Jeremia 12,1.


Durch die vorgesehene Hilfe des Heiligen Geistes ist Gottes betreute Veränderung in unserem Leben gesichert; er leitet und wir empfangen ohne mühsamer Qual.

Deshalb sagt die Heilige Schrift: Tue deinen Mund weit auf, so will ich ihn füllen! Psalm 81,11 SBL.

Israel, in ihrer vierzig jährigen Wanderung bewerteten Gottes Anweisungen nicht. Sie beschwerten sich ständig, meckerten, wurden von Feinden getötet, und hielten sich nicht vertrauensvoll an seine Gebote. Sie erlaubten keine Veränderung in ihrem Leben sondern blieben stur und eigensinnig. Ihr Mund glich ein Wasserfall dessen Gedröhne niemals aufhörte. Dazu sprach Gott: Seid still und erkennt, dass ich Gott bin, Psalm 46,11 SBL. 

Waren sie Gottes auserwähltes Volk? Absolut! Aber wegen ihrer Hartnäckigkeit und ihres eigenen Willens kam keiner von ihnen, außer zwei Familien, in das verheißene Land. Und heutzutage?

  • Ohne dem Bekenntnis zu Christus, bleibt man verloren.
  • Ohne die geführte Veränderung des Heiligen Geistes ist keine Verbesserung möglich.
  • Ohne dem bewerteten Lebenseinfluss Gottes zu schätzen, steht man abseits von Gott. Man ist Christus nicht ähnlich und erreicht niemals die von ihm zugeteilten Versprechen.

Noch

Bis zu dem Tag, an dem Christus plötzlich erscheinen wird (1.Thessalonicher 4,16), bleibt die Erlangung von Gottes Erlösung möglich.

Bis dahin bleibt die Richtung der Gnade für jeden verfügbar, um die beabsichtigten Änderungen zu erreichen.

Bis dahin kann es ein Tag der Freude sein: Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm, Psalm 118,24 SBL. 

Legt das Alte ab und kleidet euch mit der Erneuerung die durch Veränderung eingeführt wird: Doch jetzt legt das alles ab, auch Zorn, Aufbrausen, Bosheit und Verleumdung; kein gemeines Wort darf über eure Lippen kommen. Belügt einander nicht mehr! Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen  – den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen – und habt das neue Gewand angezogen – den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet, Kolosser 3,8-10 NGÜ

Alles ist möglich für die, die glauben und Christus in Ehre und Lob halten, Markus 9,23.

HALLELUJA!

Pastor Wolle Fulson

Schau mal ...

Persönliche Veränderungen sind wie gehrender neuer Wein. Alte Gewohnheiten müssen Platz machen für neue Aneignungen die Jesus einführte. Das zu unternehmen könnte beunruhigend sein. Kann aber getan und auswirkend werden und deshalb wie neuer Wein in neuen Schläuchen zum guten Wein führt.


Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson 

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Der Weg ist natürlich Gottes Willen zu tun. Aber wir sieht das im Alltag aus? 
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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

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