Entscheidung für Veränderung

Einleitung

Wenn du nicht leichtfertig daherredest, sondern das sagst was Wert hat, wirst du mein Bote bleiben, Jeremia 15,19
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#veränderung

Nachdem Jesus gepredigt hatte, bestieg er mit seinen Jüngern ein Boot, um auf die andere Seite des Sees zu fahren, Markus 4,35-41. Plötzlich erhob sich ein gewaltiger Wind, sodass das Boot in Gefahr war zu versinken.

Beängstigt flehten sie ihn an. Er aber befahl den Wind und die Wellen, "seit still", und es wurde sehr ruhig.

Er fügte eine Aufforderung hinzu: »Warum habt ihr solche Angst?«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Habt ihr immer noch keinen Glauben?« Jetzt wurden sie erst recht von Furcht gepackt, Markus 4,40-41 NGÜ.   

Kurz zuvor hatten sie die Predigten über den Glauben und das Dreißigfache, das Sechzigfache und den hundertfachen Erfolg gehört. Sie hörten von der Senfkorngleichnis - aber als die Wellen ins Boot schlugen, gab es keine bewusste Erinnerung von ihnen daran.

Sie hatten es zwar gehört aber nicht erfasst. Die Veränderung ihres Denkens war noch nicht entwickelt.

Alte Gewohnheiten dem Denkens müssen beiseite gelegt werden, aber wie? Ein neues Denken wird mit Selbstbeherrschung eingeführt anstatt sich von Ablenkungen treiben zu lassen.

Die Veränderung der Gewohnheiten gleicht die Überquerung vom See. Das Hören der Botschaft muss zum Vertrauen umgesetzt werden. Der Korinthergemeinde erklärte Paulus: Ich habe mein Vertrauen auf Gott gesetzt; darum habe ich geredet.« Der Glaube, der aus diesen Worten spricht, erfüllt auch uns, 2.Korinther 4,13 NGÜ. 

Unser Christus tut es nicht für uns. Er tat es auch nicht für seine Jünger - etwas zu begreifen. Wir sind persönlich für unsere Glaubensentscheidung verantwortlich.

Entscheidung fürs Tun oder nicht Tun

Paulus schrieb in seinem Römerbrief von seiner Absicht, Gutes zu tun und doch nicht in der Lage zu sein, es zu vollbringen, Römer 7,19-25.

Die Frage für ihn war, “wie entgehe ich solche Bedrängnisse? Gibt es eine Lösung dafür?” 

Selbstverständlich, der Erlöser ist der Christus: Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit, Römer 7,25 HFA.

Ständig bemüht man sich, richtige Entscheidungen zu erreichen. Ebenso der Prophet Jeremia war davon nicht verschont.

Er fühlte sich von seiner Aufgabe niedergeschlagen und begann sich zu beschweren. Daraufhin antwortete ihm der Herr, Wenn du nicht leichtfertig daherredest, sondern das sagst was Wert hat, wirst du mein Bote bleiben, Jeremia 15,19 HFA.

So wie der Paulus zum Entschluss kam, dass nur durch Jesus Christus eine Veränderung möglich ist, spürte es der Jeremia ebenso. In ihm brannte ein Feuer, das Richtige zu tun: Wenn ich mir aber vornehme: »Ich will nicht mehr an den Herrn denken und nicht länger in seinem Namen reden«, dann brennt dein Wort in meinem Herzen wie ein Feuer, ja, es glüht tief in mir. Ich habe versucht, es zurückzuhalten, aber ich kann es nicht!, Jeremia 20,9 HFA. 

Die Wahrheit Gottes erreicht ihr Ziel und vermittelt das Bewusstsein für die notwendige Veränderung.

Christen werden mit Entmutigung herausgefordert und meistens unerwartet oder auch plötzlich. Lass dich hier ermutigen.  #herausforderung #entmutigung #aufgeben lese www.gottes-wort.com/auf.html

Christen werden mit Entmutigung herausgefordert und meisten unerwartet oder auch plötzlich. Das ist vorausgesagt im Johannes 16,33. Dann beweist sich, ob man dafür entschlossen ist, überzeugt und treu, damit zu handeln?

Im Alten Testament war es typisch ‘zum Herrn zu schreien und ihn anzuflehen’. Israel war vom Gesetz völlig abhängig und wusste nichts anderes zu tun.

Im Gegensatz, seit der Zeit Christi, sind die Gläubigen befohlen sich mit der Kenntnis des Wortes Gottes zu verteidigen, d.h. Widerstand zu leisten, so wie Jesus es tat als er selbst in Versuchung geriet: Es steht geschrieben…, Lukas 4,4 SBL. Ebenfalls wies der Paulus darauf hin: Ich vertraue auf Gott, deshalb rede ich!, 2.Korinther 4,13 HFA.

Die Frage, an uns Christen: Sind wir entschlossen Veränderungen einzuführen?

Ein ‘Tun’ ist vorgeschrieben um den Aufstand unseres Gegners, der Satan, erfolgreich zu besiegen:  Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch, lautet Jakobus 4,7 SBL.

Falle der Selbstsicherheit

Selbstsicherheit glitzert und glänzt wie ‘das goldene Kalb’ in der vierzigjährigen Wüstenwanderung von Israel.

Trotzig wurde Aaron aufgefordert: Mach uns eine Götterfigur, die uns den Weg zeigt! Wer weiß, was diesem Mose zugestoßen ist, der uns aus Ägypten herausgeführt hat! 2.Mose 32,1 HFA.

Das Volk weigerte sich Gottes Vorschriften einzuhalten und anstatt bevorzugten ihre Selbstgerechtigkeit, die Falle, die für viele zu ihrem Niedergang führte.

Das Urteil vom Alten Testament war so schrecklich und bleibt weiterhin als Vorwarnung, dass der Paulus der Galatergemeinde schrieb: Wer konnte euch bloß so durcheinander bringen? Wie könnt ihr nur so blind sein… ich frage euch darum noch einmal, Galater 3,1-5 HFA. 

Von solchen selbstgerechten Einklemmungen muss man sich schützen. 

Ohne die Denkweise zu erneuern, lässt sich der Mensch verführen. Jesus warnte davon: Viele werden sich nämlich als ›Christus‹ ausgeben, und es werden falsche Propheten auftreten. Sie vollbringen große Zeichen und Wunder, um - wenn möglich - sogar die Auserwählten Gottes irrezuführen. Deshalb bleibt wachsam! Ich habe euch gewarnt! Matthäus 24,24-25 HFA.

Christen geraten ebenso in ähnliche Fallen mit Meinungen dass die Bibel, Gottes Wort, sich verändert hat; Gott ist nicht ‘up-to-date’. Den Gegner, Satan, gibt es nicht, und wenn schon, wird Gott ihm ebenfalls vergeben - denn Gott ist doch der liebe Gott und möchte das keiner verloren geht. 

Dumm, dumm, dumm!

Von Irrlehre und Schönprediger wurde Israel gewarnt: Mein Volk hat eine dünne Schutzwand aus losen Steinen aufgeschichtet, und ihr habt sie mit weißer Farbe übertüncht, als sei sie eine feste Mauer. Ihr Schönfärber! Eure Wand wird einstürzen! Es kommt ein Wolkenbruch, Hagelkörner so groß wie Steine prasseln auf sie herab, und ein schwerer Sturm peitscht dagegen, Und siehe da - die Wand stürzt ein! Ezekiel 13,10-12 HFA.

Der Glanz des Irrtums verlangt keine persönliche Verantwortung. Die Wahrheit dagegen fordert eine Herausforderung, ein Tun: Erwähle nun das Leben, damit du lebst…, 5.Mose 30,19 SBL.

Hilfe, z.B. soll vom Herrn erbittet werden, dass man von ihm im persönlichen Glauben gestärkt wird. Ebenfalls für Weisheit, Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht ´dem, der ihn bittet,` keine Vorhaltungen, Jakobus 1,5 NGÜ.

Kann all dies ohne Gottes Teilnahme erreicht werden? Nein, sonst hätte Christus seine Gerechtigkeit ändern müssen und seine Botschaft wäre ungültig, Hebräer 13,8.

Verlass auf Gott ist so wichtig dass der Paulus den Sinn der Worte von 5.Mose 30 wiederholte: Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher, Römer 10,11 HFA.

Ermutigung zur Entscheidung

Die Wiedergeburt, die dem Nikodemus in Johannes 3,3 dargebracht wurde, erforderte seine Entscheidung.

Als Lehrer in Israel hätte er es verstehen sollen, aber es klang fragwürdig.

Anstatt, etwas als unglaubwürdig oder altertümlich zu verachten, entscheidet man einfach die Wahrheit Gottes vertrauensvoll anzunehmen. Dafür ist die Gebetszeit geeignet - man erbittet Erklärung von Gott: Ihr dürft Gott um alles bitten, Philipper 4,6 HFA.

Jesus voraussagte: Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen, Johannes 16,13 HFA. Und er, der Heilige Geist, ist bereits schon da, seit dem Pfingsttag, Apg 2.

So lange Anweisungen nicht eingehalten werden, egal wie klar und gut es dokumentiert sein möge, bleibt man unwissend, hilflos, und hoffnungslos.  

Hoffnungslosigkeit erlaubt Bedrängnisse des Denkens wodurch man sich dann völlig verloren und enttäuscht fühlt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen,  2.Korinther 10,5 HFA.

Gefühle täuschen. Sie verändern sich wie das Wetter. Die Anweisungen des Herrn dagegen bleiben zuverlässig und unverändert in alle Ewigkeit: Ich, der Herr, habe mich nicht geändert, Maleachi 3,6 HFA. 

Erneuerung des Denkens, erweckt durch den Heiligen Geist, wirkt nur, wenn es menschlich erlaubt ist. Der Geist Christi überschreitet den menschlichen Willen nicht. Menschen sind keine Roboter. Menschen sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen.

Es bleibt der Versuch des Gegners, seine Ungewissheit und Zweifel durchzudrängen mit Verurteilung im Bereich des Denkens. Dagegen spricht Gottes Wort: Für die, die mit Jesus Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr, Römer 8,1 NGÜ.

Weil Gott bestätigt, dass Verurteilung den Gläubigen nicht mehr angerechnet wird, Römer 8,1 sollte das nicht genug für einen Entschluss gelten? Betreut Gott nicht sein Wort, Jeremia 1,12? Jesus erläuterte genau diesen Punkt: Wenn du glauben kannst — alles ist möglich dem, der glaubt! Markus 9,23 SBL.

Der ewige Gutschein

Die Veränderung ähnelt die Überquerung vom See, Markus 4. Jetzt, wenn im Alltäglichen ein Sturm wie eine Belästigung von Mangel, Krankheiten, Betrüge, Enttäuschungen, usw. sich erhebt, können solche vertrauensvoll zum schweigen gebracht werden. Furcht ist vertrieben, und zugleich jede Unruhe: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun, Johannes 14,12 NGÜ. 

Die Botschaft des Evangeliums verkündigt unter anderem den Verzicht auf alte Lebensweise wie Zweifel und Selbstgerechtigkeit. Es bietet den Beginn eines neuen Lebens, dass in die Ewigkeit mit Gott führt. Christus bereitete den Weg dafür, den einzigen Weg, auf dem jeder, der ihn als Herr bekennt, eine Begrüßung erhält, Komm herein zum Freudenfest deines Herrn! Matthäus 25,23 NGÜ. 

Ergreift den Mut und kommt rüber zur anderen Seite wo Christus ist. So wie Jesus seine Jünger begleitete im Boot, ist für die Christen, der Heilige Geist der beständige Begleiter, und immer anwesend.

Pastor Wolle Fulson

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Am Jahresende schaut man typisch zurück auf das was erreicht wurde oder nicht. Erinnerungen hat man nur nachträglich. Im neuen Jahr können unmögliche Ziele mit voraussehender Hoffnung und festen Glauben erreicht werden. Und Jesus Christus ist der Schlüssel dafür.

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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

Wenn nicht anders angegeben, stammen alle Referenzen von der Schlachter2000 Bibel.