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Reden durch Überzeugung

 ➤  Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

Nichts kommt in Erfüllung oder Realität, wenn es nicht auf Grund der Glaubensüberzeugung ist.

Der Knacks ist der Glaube.

Reden wir ohne Glauben erwarten wir nur durch Glückssache. Wenn wir mit Glaubensüberzeugung reden, bekommen wir, was wir uns erhoffen.

Vom Innersten

Der Text vom 2.Korinther 4,13 lautet, Weil wir aber denselben Geist des Glaubens besitzen – nach dem Wort der Schrift (Ps 116:10): »Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet« –, so glauben auch wir und deshalb reden wir auch.

Egal, wie ein Mensch veranlagt ist, was im Herzen verborgen liegt, wird auch ausgesprochen, ob gutes oder schlechtes, ob geplant oder nicht.

Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. 2.Korinther 4,13
Reden durch Überzeugung
https://www.gottes-wort.com/reden.html

Betrachtungen

Die Osterfeier steht gleich mit dem Abendmahl. Es ist eine Erinnerung der Gnade Gottes die durch den Tod und Wiederauferstehung des HERRN Jesus vollbracht wurde. 

Jeder, der mit dem Matthäus 26 und dem Johannes 18 und 19 bekannt ist, weiß, dass Jesus verurteilt wurde, weil er sagte, er wäre der Sohn Gottes, ein König dessen Königreich nicht von dieser Welt ist.

Jesus wurde beschuldigt vom Hohepriester im Matthäus 26,63-64, »Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott: Sage uns, bist du Christus, der Sohn Gottes?«

Da gab Jesus ihm zur Antwort: »Ja, ich bin es! 

Jesus antwortete Pilatus: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so würden meine Diener (für mich) kämpfen, damit ich den Juden nicht überliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.« 

Da sagte Pilatus zu ihm: »Ein König bist du also?« Jesus antwortete: »Ja, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.« Johannes 18,36-37.

Bestätigungen

1.  Als Jesus vor dem Richter Pilatus verklagt von den Juden stand, sprach Pilatus mit Vollmacht seinem Amt als Gouverneur in Judäa. Er hatte das Recht Jesu zu fragen, ob er ein König wäre (Joh 18:33) und sprach mit dieser Autorität. Keiner konnte es ihm verbieten.

2.  Zur Aufforderung Pilatus, antwortete Jesus im Johannes 18:17:

  • ich bin ein König
  • ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen
  • ich bezeuge die Wahrheit
  • wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.

3.  Die jüdischen Hohepriester verklagten Jesus von ihrer Überzeugung, dass er ein Gotteslästerer wäre, der als Messias, der Sohn Gottes, auftrat. Ihre Überzeugung stammte von der Lüge Satans, die sie als Wahrheit annahmen. Ihr Glauben gab ihren Worten Macht, mit der sie Pilatus überredeten und Jesus zum Kreuz brachten.

Bewusstsein

Jesus wusste, wer er war. Seine Vollmacht wurde ihm als Salbung des Geistes gegeben bei der Jordantaufe (Joh 1:32). Durch die Geistessalbung wusste Jesus genau, dass er im Amt als Erretter aller Menschen stand.

Mit dieser Salbung erhielte er auch die Macht, um Wundertaten zu beweisen. Keiner konnte Jesus etwas vorhalten, dass er diese Macht nicht im Besitz hatte. Das Volk Israel hing an seinen Worten, weil er sie betätigte.

Erkennung

Es ist denkwürdig, dass beide, Pilatus, als Vertreter dem Reich Rom, und Jesus, der Vertreter des himmlischen Reich Gottes, in ihrem Amt mit Autorität standen. Pilatus mit der Macht Rom durch ihre Armee, und Jesus mit der Macht dem Königreich Gottes durch seine gesalbte Botschaft. Und beide sprachen in ihrem Auftrag. 

Überzeugung 

Die Gefahr dabei ist jenes. Alle Worte sind bekräftigt mit Macht, ob gut oder schlecht.

Wenn ich sagen würde, dass es mir wohl geht, rede ich von meiner Herzüberzeugung und bin davon froh, beruhigt und habe eine gute Laune. 

Sollte ich sagen, “mir ist mies”, fühle ich mich unterdrückt und sehe nichts Positives.

Ich kann sagen, “mein Glas ist halb voll,” oder “es ist halb leer.” Mit dem halb vollen Glas sage ich, “ich habe noch genug, es ist ausreichend, und bin zufrieden.” Anderseits, mit dem halb leeren Glas sage ich, “ich habe nicht genug, bin unzufrieden, und mache mir Sorgen.”

Hoffnung durch glauben

Hoffnung ist eine Erwartung. Christliche Hoffnung ist immer mit Glauben verbunden.

Ein Ungläubiger kann auch Hoffnung haben, aber, wie gesagt, es ist dann nur eine Glücksache guten Erfolg zu erreichen. Man kann Lotto spielen mit der Hoffnung für einen Gewinn; ob es so auswirkt, ist fraglich.

Paulus sprach von Überzeugung, die sich durch Glauben erwies.  Er legte es so aus auf diese Weise: Wir aber vertrauen darauf, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus von Gott angenommen werden. Er hat uns ja durch seinen Geist diese Hoffnung geschenkt, Galater 5,5 HFA.

Es kann auch so gesagt werden: “Wir dagegen haben folgende Hoffnung: wir erwarten auf Grund des Glaubens durch den Geist Gottes, dass unsere Worte vor Gott Bestand haben, das heißt, unsere Worte haben Auswirkungskraft genauso wie Jesus. Er sprach und es war, oder er sprach und es wurde.”

Auswirkung

Wenn wir als Christen etwas sagen von geistlicher Überzeugung, haben wir die Erwartung, dass es auch in Erfüllung kommt. Jesus sagte im Johannes 14:12 und Markus 16:17, das, was ich getan habe, werdet auch ihr tun; in meinem Namen werdet ihr... usw.

Nichts kommt in Erfüllung oder Realität, wenn es nicht auf Grund der Glaubensüberzeugung ist. Das Wahrheitsfundament ist das unfehlbare Wort Gottes.

Das ist die Bibel. 

Die Bibel hat nicht den Inhalt Gottes Wort, sondern es ist Gottes Wort!

Amen - “so soll es sein”

Als Christen leben wir in dieser Hoffnung. Was wir entweder erbitten von Gott oder aussprechen durch unseren Glauben auf Grund Gottes Wort, ist bewacht von Gott selbst. Alles, was Gott erschaffen hatte, kam durch sein Wort sowie 1.Mose, “Gott sprach und es geschah..." Sein Wort ist bewacht von sich selbst.

Jesus sagte zum Nikodemus, Du musst vom neuen geboren werden, Johannes 3,3 (fü*). Dieselbe Frage wendet sich an alle Leute auf der ganzen Welt. 

Der Knacks ist der Glaube. Wird der Bibelinhalt ernst genommen, so steht Jesus als der Sohn Gottes, der Erretter aller Menschen! 

Ist die Bibel nur ein interessantes Buch, dann bleibt Jesus nur ein vielleicht guter Mensch. 

Reden wir ohne Glauben, erwarten wir nur durch Glückssache. 

Reden wir von Glaubensüberzeugung, erhalten wir das, wofür wir hoffen. 

Das Fundament

Lasst euer Glauben auf dem Fundament der Wahrheit ruhen, der Inhalt der Bibel. Lasst eurer Gespräch gewürzt sein durch Hoffnung, dass eure Erwartung auch in Erfüllung kommt im Namen Jesus. 

Lässt euch nicht davon abweichen.

Das Abweichen leitet zum Zweifeln, Zweifel zum Kompromiss, und Hoffnung bleibt unerfüllt.

Anstatt, seit erfüllt mit dem Heiligen Geist mit voller Zuversicht, dass Jesus der bald wiederkommende König ist. Jeder Christ ist das Mundwerk Christi! Redet mit dieser Überzeugung und tut die Taten des HERRN in seinem Namen.

AMEN



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(fü*) = frei übersetzt