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Der Glaube

 ➤  Pastor Wolfgang Fulson

Grundlage

Nichts im Leben eines Menschen ist wichtiger als die innere Überzeugung des Glaubens, womit Jesus Christus, der Sohn Gottes, als Herr, Heiland und Erlöser anerkannt wird.

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1.

Keinen Gott, keine Hoffnung.

Keine Hoffnung, keine Erwartung.

Keine Erwartung, kein ewiges Leben.


Vom Anfang der Schöpfung wurde durch das ‘Gott-Sagen‘ alles erschaffen, Da sprach Gott: »Licht soll entstehen!«, und sogleich strahlte Licht auf, 1.Mose 1,3.

Daraufhin sind Menschen berufen, eine neue Lebensrichtung zu folgen, ermöglicht durch das Christusbekenntnis. Die wörtliche Aussage (Röm 10,9) erregt durch Glauben, gewährt das neue Leben erfüllt mit Hoffnung, Erwartung und Erfüllung.

Auf diese Weise lautet es: Mein Gerechter aber wird aus Glauben das Leben haben«, und »wenn er kleinmütig zurückweicht, hat mein Herz kein Wohlgefallen an ihm«, Hebräer 10,38.

Die innere Überzeugung, die durch den Glauben hervorgerufen wurde, ist ein Schlüsselbegriff. Durch seinen Glauben wurde Abraham als gerecht anerkannt, weil er Gottes Versprechen nicht in Frage stellte (Röm 4,17-20)

Christen sind ebenfalls aufgefordert, eine Lebensrichtung zu führen, die total mit Glauben aufrechterhalten wird, wie geschrieben steht (Hab 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben lebenRömer 1,7. 

Als Kinder Gottes ist es unsere Berufung, unserem Erlöser glaubensvoll seinen Willen auf Erden zu vollbringen, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde! Matthäus 6,10, durch unseren Gehorsam.

Der Glaube ...  im Vertrauen beweist es sich selbst Hebräer 11.1 #glauben #gotteswort
Lese https://www.gottes-wort.com/glaube.html

Was ist der Glaube? 

Gott treu zu sein und seine Taten zu offenbaren, spiegelt seine wirksamen Eigenschaften in uns: denn Gott ist es, der beides, das Wollen und das Vollbringen, in euch wirkt, damit ihr ihm wohlgefallt, Philipper 2,13.

Durch das Christusbekenntnis wurde der Heilige Geist den Christen zur Verfügung gestellt, um die Fülle der Wahrheit Gottes zu erfassen. Darunter nicht nur den Willen Gottes zu erkennen, sondern ihn auch auszuführen.

Alles, was Gott von Christen verlangt, ist im Zusammenhang des Glaubens vorausgesetzt, d.h., die Überzeugung, mit der etwas bestätigt oder erbittet wird und in Erfüllung kommt.

Erst durch den zunehmenden persönlichen Glauben und die Bekräftigung des Heiligen Geistes rücken Christen näher zur Erfüllung der Worte im Mt 6,10 heran, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. 

Was tat Jesus hier auf Erden? Alles was er bei seinem Vater gesehen hatte. 

  • Jesus vertrat seinen unsichtbaren Vater in all seinem Handeln. 
  • Er bewies die Macht Gottes über alle feindliche Belästigung. 
  • Er veröffentlichte die Eigenschaften seines Vaters in seiner Treue und seinem Tun.

Auf diese Weise wurde das Gebet im Matthäus 6,10 erfüllt, Dein Wille geschehe…

Hält man sich an den Befehl des Herrn, Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten, Johannes 14,15? Wird der Wille Gottes durch die Christen bewiesen, wie Jesus es tat? Weder Gott der Vater noch Jesus der Sohn tun es für uns. Es ist die Aufgabe der Christen.

Jesus sagte voraus: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen, Johannes 14,12. Nach seiner Wiederauferstehung sprach er: Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig geblieben ist, wird verurteilt werden. Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen: in meinem Namen werden sie…, Markus 16,16-17.

Dieser Glaube soll nicht vernachlässigt werden. Im Gegenteil, der Glaube soll zunehmen.

Glaube und Taten

Die Taten des Herrn Jesus waren Auswirkungen der Ermächtigung, die er am Jordan erhielte. Nachdem der Heilige Geist auf ihn herabkam, bewies er die Taten seines Vaters. 

Jesus sprach: der Sohn vermag von sich selber aus nichts zu tun, als was er den Vater tun sieht; denn was jener tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und läßt ihn alles sehen, was er selbst tut, Johannes 14,19-20.

Christus erhielte die Fülle des Geistes und damit den Glauben. Die Wichtigkeit des Glaubens wurde von Jesus ständig erwähnt mit “wo ist euer Glaube?“; “warum zweifelt ihr?“

Jesus Taten sind den Christen ebenfalls zugewiesen:‘Was ich tat werdet auch ihr tun werden’ . Für uns, seine Vorschriften einhalten erweisen seine Handlungsweise. Jesus offenbarte seinen Vater und als Christen offenbaren wir unseren Christus - alles der Reihenfolge nach.

Jesus sprach vom Glauben im Maße einem Senfkorn und dessen Wichtigkeit im christlichen Leben, um seine Taten öffentlich zu beweisen (Mt 17,20).

Zur Ephesergemeinde schrieb Paulus, dass das Königreich Gottes aus Macht und Kraft besteht - werdet stark im Herrn und in der gewaltigen, ihm innewohnenden Kraft, Epheser 6,10.

Die Glaubenseinführung muss gelernt werden, angefangen mit kleinen Schritten der Überzeugung. Es nimmt Zeit in Anspruch.

Im Großen und Ganzen gleicht der Glaube einem sorgfältig erbauten Bauwerk. 

Gott gehorsam zu sein verlangt folgendes:

  • die Versöhnung mit Gott durch Jesus zu erlangen
  • gewiss, dass man ein Miterbe Christus ist
  • die notwendige Leitung des Heiligen Geistes
  • Gott von ganzen Herzen zu verehren mit Lob und Dank 
  • die Verheißungen Gottes als verfügbar anzunehmen
  • die Taten Jesus auszuführen so wie er es tat

Solche Voraussetzungen erbauen und stärken den persönlichen Glauben, Schritt für Schritt von Glaubensstufe zu Glaubensstufe. Unsere veränderte Lebensart ist der sichtbare Beweis, dass eine innere Veränderung durch das Christusbekenntnis geschah.

Die bewiesene Macht Gottes

Ohne die innere Überzeugung, die in jedem Christen wirksam sein soll, wird die Macht des Königreichs Gottes nie bestätigt.

  • Kranke würden niemals geheilt  
  • Tote würden niemals auferweckt 
  • Blinde würden niemals sehend  
  • Stumme würden niemals sprechend  
  • Taube würden niemals hörend  
  • Dämonen-Besessene würden niemals befreit

Paulus schrieb: Denn das sehnsüchtige Harren des Geschaffenen wartet auf das Offenbarwerden (der Herrlichkeit) der Söhne Gottes, Römer 8,19.

In diesem Sinn wartet die Welt, dass Christen etwas unternehmen werden.

Nachlässigkeit den Glauben zu beweisen, entehrt Gottes Autorität, Gnade und Barmherzigkeit. Christen, die die Autorität des Namens Jesus durch ihren Glauben und in ihrem Tun vertreten, sind erfolgreich (Mt 25,26).

Dunkle Weltmächte, die schon für eine so lange Zeit ihren eigenen Willen durchsetzen konnten, sind von ihrem menschlichen Wohnsitz nicht leicht vertrieben.

Als Beispiel,  die Befreiung eines Jungens (Mk 9,24). 

Wir sind machtlos ohne Glauben. Mit der inneren Überzeugung und der Ermächtigung des Heiligen Geistes sollen und können wir den Namen Jesus mit Autorität vertreten: Ich habe euch die Macht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten (Ps 91,13), und Macht über das ganze Heer des Widersachers, und keinen Schaden wird er euch irgendwie zufügen können, Lukas 10,19.

Gottes Anerkennung

Christen stehen berechtigt und geheiligt durch Gottes Gnade genauso wie Abraham. Gott versprach ihm, dass er der Vater vieler Nationen sein würde, wofür er Gott unentwegt glaubte. Es wurde ihm als Gerechtigkeit zugerechnet (Röm 4,18).

Weil Abraham der Vater unseres Glaubens ist, bekommen wir so wie er, einen Anteil als Miterben Jesus, Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, und zwar Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir nämlich mit ihm leiden, um (einst) auch an seiner Herrlichkeit teilzunehmen, Römer 8,17.

Weiter verkündet der Galaterbrief: Seitdem nun aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter einem Erzieher; denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen, Galater 3,25-27. 


Glaube ist die Gotteseigenschaft mit der Jesus Christus seine Botschaft verkündete. Daraufhin schrieb Paulus: Weil wir aber denselben Geist des Glaubens besitzen – nach dem Wort der Schrift (Ps 116,10): »Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet« – so glauben auch wir und deshalb reden wir auch, 2.Korinther 4,13. 

Unser zunehmendes Vertrauen …wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. Ein guter Mensch bringt aus der guten Schatzkammer (seines Herzens) Gutes hervor, Matthew 12:34-35, bezeugt den persönlichen Glauben zur Ehre Gottes.

Dieser Glaube führt zum Christusbekenntnis, zur Taufe des Heiligen Geistes, zur Befreiung von alltäglichen Beschwerden und zur befriedigenden Hoffnung das ewige Leben zu erlangen auf Grund der Verheißungen der Heiligen Schrift.

Ohne den Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer glaubt, dass es ihn gibt, wird von ihm belohnt (Heb 11,6).


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Die ganze Schöpfung sehnsüchtig und voller Hoffnung auf den Tag, an dem Gott seine Kinder in diese Herrlichkeit aufnimmt. Römer 8,19
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Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Matthäus 28,19-20


Wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, stammen alle blau zitierten Bibelstellen aus der MENGE-Übersetzung.