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Das letzte Abendmahl

 ➤  Pastor Wolfgang Fulson

Einleitung

Alles, was Gott seit der Zeit der Schöpfung eingeführt hatte, wie auch das vorgesehene letzte Abendmahl, Mt 26,26, galt als Ankündigung, dass jederlei überwältigende Unsicherheit, Unwissenheit und Krisen zukünftig überwunden werden.

Tut das zur Erinnerung an mich.
1.Korinther 11,24
Das letzte Abendmahl

Es verlangt jedoch die persönliche Bereitwilligkeit, eine Veränderung einzuführen: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt,"  lautet es in jedem Abschluss der Briefe an die sieben Gemeinden in der Bibel in Offenbarung 2-3 SBL. Anders gesagt, "nimmt zu Herzen was meine Worte euch offenbaren".

Erlösung vorgesehen 

Der Satan und seine Engel versuchten eine Rebellion gegen Gott einzusetzen und wurden deswegen aus dem Himmelreich zur Erde verstoßen.

Globales Leiden unter der Menschheit erschien durch die Sünde des ersten Menschenpaares, geleitet durch die Verführung des Erzengels, Luzifer, auch Satan genannt. Was er bei Gott nicht erreichen konnte, gelang ihm mit Adam und Eva.

Durch die Missachtung der Gebote Gottes, der Sündenfall, 1.Mose 3, wurde Adams Regierungsrecht auf Erden dem verstoßenen Engel, Satan, überliefert.

Der Mensch wurde ebenfalls von der Gegenwart Gottes ausgeschlossen und befand sich anstatt der Regierungsmacht des Satans untertan.

Beide Parteien, der Satan und der Mensch, waren vor Gott durch ihre Verachtung schuldig, aber nur der Mensch, im Ebenbild Gottes geschaffen, fing ... an, den Namen des Herrn anzurufen, 1. Mose 4,26. Diese Anbetung ging weiter bis zurzeit wo Jesus als der Messias, der Heiland, erschien, Mt 4,16-17

Die bedrückende Existenz der Menschheit unter der Regierung des Teufels, erregte Hoffnung für eine Befreiung, wodurch der Mensch wieder mit Gott zusammen leben zu könnte. 

Hoffnung und dessen Ergebnisse waren bereits vor der Schöpfung beabsichtigt und sind vom Prophet Jeremia erläutert: Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr, Jer 29,11-14 SBL.

Beachten oder Weigern

Zu tun oder nicht zu tun ist ein ständiger Entscheidungsprozess.

Diejenigen, die Christus aufgrund der vorausgesetzten Wiedergeburt (Joh 3,3) bekennen, erhalten die Führung des Heiligen Geistes der sie in die Fülle der Wahrheit Gottes, dem Wort Gottes, leitet, Joh 16,13.

In der Versuchung des Satans, erwiderte Jesus: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht! Mt,4,4 SBL, und ist für jedermann herausfordernd. Das Wort selbst bestätigt die gewollte Versöhnung mit Gott, die durch Jesus Christus vermittelt wurde.

Das zerbrochene Brot des Abendmahls wies auf die Golgatha-Kreuzigung hin, um die Menschheit von der Macht des Verderbens zu erlösen.  Ebenso, erinnert der Wein im Kelch, an das Blut Christi, das von ihm floss, und weist auf den neuen Bund zur Vergebung aller Sünden, Mt 26,26-28

Nochmals, die Erlösung von der Gewalt des Satans und dem vergebens der Sünden, ist nur bedeutend für die, die sich durch ihr Bekenntnis zu Christus, ihre Errettung vergewissern. 

Teilnahme am Abendmahl fördert keine Errettung. Es ist nur eine Erinnerungs-Aufmerksamkeit, mit Dankbarkeit für die die sich zu Christus bekennt haben.

Die Korinther-Gemeinde wurde darauf aufmerksam gemacht: Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken; denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet, 1. Kor 11,28-29 SBL.

Das Bekenntnis, Röm 10,9-13, deutet zur Anerkennung daß Jesus der Sohn Gottes ist, der sich freiwillig als das Sündenopfer der Menschheit hingab, bedingt durch die prophetischen Schriften, sowie, Die Seele, welche sündigt, die soll sterben! lautet Hez 18,20 SBL.

Jesus starb um die Schuld der ganzen Menschheit zu tilgen.

Persönliche Sündenvergebung war vorgewiesen im mosaischen Gesetz, vom Blut eines vollkommen Opfers, 3.Mose. Dies war Jesus Christus, das unbefleckte Lamm Gottes, der sich hingab für die ganze Menschheit.

Man könnte meinen, dass es ausschließlich für das jüdische Volk und nicht für die heidnischen Völker bestimmt war. Durch die Abstammung der Menschheit von Adam und Eva (1.Mose 1:27) werden alle Menschen als Sünder bezeichnet, ob jüdisch oder nichtjüdisch.

Das verfügbare Heil für alle Menschen wurde von Gott durch das jüdische Volk eingeführt und in Jesus Christus, ein Jude, vollbracht.

Annahme der Beschwerden

Es ist entscheidend zu erkennen, dass die berücksichtigte Schöpfung von Gott, 'Gut' genannt war, Gott sprach, und es geschah so... und es war sehr gut, 1.Mose 1,1-31 SBL, also keinerlei Beschwerden.

Nach dem Sündenfall, kam der erste Tod zwischen zwei Brüdern, der Kain schlug den Abel, 1.Mose 4,8. Es wurde so schlimm unter den Menschen dass Gott den Noah befahl eine Arche zu bauen - dann kam die große Flut.

Immer wieder strebten Menschen miteinander, daher ist im weltlichen Bereich kein Friede, weder Ruhe noch Gerechtigkeit, keine Gesundheit, sondern nur Nöte. Und wer bedrängt die Menschheit mit einer so leidenden Existenz? Der Satan, der regierende Herrscher auf Erden, der Verderber seit jeher!

Solange die verfügbare Sünden-Erlösung durch Jesus Christus abgelehnt wird, ist der Satan berechtigt, jeden Mensch mit jederlei Beschwerden zu belasten, und wenn möglich, Gott zu verachten mit lügnerischem Geschwätze.

Abseits von Gott kann Güte nicht existieren. Gott ist der, der nicht lügen kann, Tit 1,2. Alles von und durch ihn ist perfekt, harmonisch, und befriedigend. 

Annahme der Erlösung

Gott versagt niemals. Was er offenbart, hat seine bewahrende Übersicht und bringt es zur Erfüllung (Jer 1,12), ob es sich um Satzungen, Bedingungen, oder überlieferte Verantwortungen handelt.

Der Mensch dagegen, in seinem unerlösten Zustand, ist immer auf der Suche nach Wegen, um die Anforderungen akzeptabler zu machen, ohne Rechenschaft, für die Versöhnungsarbeit des Heiligen Geistes verantwortlich zu sein. Dagegen spricht Jesaja 52,7-8, und Paulus offenbart "Glaube kommt vom hören", Röm 10,17, und dann eben eine notwendige Handlung.

Das letzte Abendmahl war der Abschluss der Botschaft, die Jesus mit den Voraussetzungen verkündete, was die Gläubigen erreichen werden, Mk 16,17-20. Die Kreuzigung, seine Auferstehung und darauf den Aufstieg in den Himmel, besiegelten die Erfüllung der Prophezeiungen des Erretters und der vorgewiesenen Versöhnung die das Heil ermöglichen. Es war ein grausames Ende für den König aller Könige.

Teilnahme am Abendmahl erfrischt die Erinnerung an die Erlösung die Jesus vollbrachte, Joh 19,30.     

Es ist ein Gedächtnis an die Vollmacht die jedem Gläubigen, als ein Kind Gottes zugewiesen ist, die Werke des Satans zu unterwerfen, Joh 14,12.

Bist du von Unsicherheit, plötzlichen Krisen, Unwissenheit, Krankheit oder Angst geplagt, denke mit ernsthafter Zuversicht daran, was Jesus für dich erreichte. Das Brot bestätigt deinen Freikauf und deine Freiheit von der Regierungsmacht des Satans. Das Blut des neuen Bundes siegelt das totale Vergebens all deiner Sünden.

Erfreuende Teilnahme

Es gibt keine andere Errettung um dich von der Gewalt des Satans zu trennen, als die, die Jesus Christus verfügbar machte: Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei, Joh 8,36 SBL.

Erinnere dich an das Blut deines Heils, das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde, Joh 1,7 SBL.

Du gehörst zu Christus und niemand kann dich aus seiner Hand reißen, Joh 10,28, sei denn dass du es durch Mistraue erlaubst.

Bestätige deine Versöhnung und deinen Ruf, den Namen Jesus mit Kraft und Macht zur Ehre Gottes darzustellen. Gebe dein Zeugnis ab mit, "Ich bin wirklich frei, versöhnt und geheiligt - Halleluja!"


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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

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