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Was ist Hoffnung?

 ➤  Pastor Wolfgang Fulson

Einleitung

Können Verzweiflung, Mangel, Enttäuschung und allerlei Bedrängnisse überwunden werden? Wäre Hoffnung der Weg?

Die Bibel sagt Ja!

Ist es bedingt? Ja!

Steht es jedem erreichbar, oder nicht?

Hoffnung ist die Erwartung eines Verlangens nach einer bestimmten Sache oder einer der Verheißungen Gottes, die durch Glauben erfüllt wird.

Was ist Glauben? Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst
Hebräer 11,1

Grundbegriffe

Das Neue Testament der Bibel betont immer wieder das Thema der Hoffnung.  

Hoffnung fördert völlige Ermutigung und inneren Frieden. Es ist die sehnsüchtige Hilfe in jeder Schwierigkeit in diesem Leben und bewirkt die krönende Freude, das ewige Leben mit Christus.

Hoffnung erhebt sich gegen Mangel, gegen Not und gegen ängstliche Berichte! 

Hoffnung deutet zur Möglichkeit: ‘Alles ist möglich!’, Mk 9,23.

Gottes Gnade, die uns gewährt ist, und unser unerschütterlicher Glaube, der Hoffnung erbaut, übertrifft jeden möglichen Zweifel.

Es ist Erreichbar 

Gott der Allmächtige, der Autor der Bibel, verschafft Zufriedenheit, Versorgung, Hilfe, und Frieden. 

Der Teufel andererseits, läuft herum auf Suche einer Beute, die er verschlingen kann, mit Unzufriedenheit, mit Mangel, mit Hilflosigkeit, und Kriegen, 1Pet 5,8.

Um ihm widerstandsfähig zu sein hat Gott die Gläubigen mit Hoffnung und Glaube zweckdienlich ausgestattet. Mit dieser widerstandsfähigen Ausrüstung sind die Hoffnungsvollen ermächtigt, jede Enttäuschung und jeden Mangel zu überwinden.

Gottes Hoffnungsplan ermutigt die Bekehrten zu Christus mit “was glaubensvoll erwartet wird, wird eintreffen”. Wann, wissen wir nicht, aber es wird kommen. Darauf können wir uns verlassen.

Es ist aber der Glaube ein zuversichtliches Vertrauen auf das, was man hofft, ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man (mit Augen) nicht sieht, Hebräer 11,1 MENG.

Zuverlässig

Hoffnung zu haben wird durch Gottes Wort, die Bibel, bestätigt. Die Auswirkung des Ergebnisses wird andererseits durch den persönlichen Glauben bestimmt.

Jesus erklärte im Markusevangelium:

Habt Glauben an Gott! Wahrlich ich sage euch: Wer zu dem Berge dort sagt: ›Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!‹ und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden. Darum sage ich euch: Bei allem, was ihr im Gebet erbittet – glaubt nur, daß ihr es (tatsächlich) empfangen habt, so wird es euch zuteil werden.

Markus 11,22-24 MENG

Der Glaube und die Hoffnung sind untrennbar zusammengeflochten. Der Glaube ist die Basis der Hoffnung, das Fundament des Empfangens der Zusagen Gottes.  

Zweifel wiederum gleicht einem Riff oder Straßenschlagloch. Beide können das Ergebnis der Hoffnung behindern. Man kann eine noch so fromme Einstellung haben aber Zweifel liegt wie eine Barriere im Weg und Hoffnung bleibt unerfüllt.

ZUVERSICHTLICHE Erwartung

Warum führte der Herr eine zuversichtliche Erwartung ein? Um die Last der Hoffnungslosigkeit zu beseitigen. Menschen sind nicht in der Lage, es selbst zu tun, weder Schwierigkeiten zu vermeiden, noch sich mit Ermutigung zu erfrischen.

Die Einladungen von Jesus lautet: Kommt her zu mir alle, Matthäus 11,28 MENG … und ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluß haben, Johannes 10,10 MENG.

Und wer sind diese?

  • Alle, die mühselig sind.
  • Alle, die schwer beladen sind.
  • Alle, die ohne Kraft und Hoffnung leben.

Solche sind total enttäuscht und ermüdet.

Das Leben, von dem Jesus sprach, ist das derzeitige Leben und der verheißene Überfluss ist die Befriedigung der Zusagen Gottes die jedem Christen, der glaubt, zur Verfügung steht. 

Wie offenbarte sich Gott dem Mose? Er sagte: »Ich bin, der ich bin.« Dann fuhr er fort: »So sollst du zu den Israeliten sagen: Der ›Ich bin‹ hat mich zu euch gesandt!« 2.Mose 3,14 MENG.

Kommt alle her zur mir ... Ich will euch Ruhe schenken.
Mathäus 11,28

Gottes Treue ist unverändert

Gottes Güte wurde als erwartungsvolle Hoffnung von Jesus erklärt: ...was ihr (dann) in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun, Johannes 14,13-14 MENG.

Hoffnung bedeutet, “es kommt” oder “es wird eintreffen”. Wann ist unklar, aber es kommt. 

Israel verließ Ägypten und vierzig Jahre später standen sie vor dem Land, in dem Milch und Honig flossen. 

Nach der Auferstehung Christi versammelten sich die Jünger, um die verheißene Ermächtigung des Heiligen Geistes zu empfangen. 

Sie erhielten sie einige Tage später aufgrund der Bedingungen, die Jesus ihnen zugewiesen hatte, Apg 1,8.

Paulus erklärt Hoffnung auf diese Weise: Denn wir sind zwar gerettet worden, aber doch (bisher) nur auf Hoffnung hin. Eine Hoffnung aber, die man schon (verwirklicht) sieht, ist keine (rechte) Hoffnung mehr; denn wozu braucht man noch auf etwas zu hoffen, das man schon (verwirklicht) sieht? Wenn wir dagegen auf das hoffen, was wir noch nicht (verwirklicht) sehen, so warten wir darauf in Geduld, Römer 8,24-25 MENG.

Mit Geduld wartet man, bis das Bedürfnis befriedigt ist; gewiss, dass es erhalten wird. 

Wenn das Bedürfnis befriedigt ist, wird Hoffnung beiseite gelegt, und das, was noch nicht empfangen wurde, bleibt mit Hoffnung gesichert.

ERFÜLLUNG DER HOFFNUNG AUFGESCHOBEN 

Es könnte auch sein, dass unser Glaube auf die Probe gestellt wird.

Bekommen wir sofort alles, wonach wir fragen? Oft nicht. 

Ja, Gott hat uns gehört, aber wir sollen beweisen, dass wir zu Ihm kommen, überzeugt im Glauben mit der unerschütterlichen Erwartung unserer Hoffnung. 

Die Psalmen des Königs David sind Lieder seiner Überzeugung: Der HERR ist mein Hirt: mir mangelt nichts.… Du deckst mir reichlich den Tisch vor den Augen meiner FeindePsalm 23,1-5 MENG.  

David singt mit der Überzeugung seines Herzens, dass der Herr ihn beschützt, tröstet und sich um ihn kümmert.

Ohne den Glauben, Heb 11,6, hat Hoffnung kein Fundament und keinen Vorteil.

Aber Hoffnung harmoniert völlig mit dem Glauben. Es ist aber der Glaube ein zuversichtliches Vertrauen auf das, was man hofft, ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man (mit Augen) nicht sieht, Hebräer 11,1 MENG.

Der Glaube des inneren Menschen wirkt wie ein Magnet und zieht die Kraft Gottes an. Verzweiflung und Unglaube dagegen verstoßen die Kraft Gottes.


Aneignung durch Hoffnung

Jakobus erklärte es auf diese Weise: Nur bitte er im Glauben, ohne irgendeinen Zweifel zu hegen; denn wer da zweifelt, der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge. Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, daß er etwas vom Herrn empfangen werde, Jakobus 1,6-7 MENG.

Unsere Bitte wird in Hoffnung ausgesprochen und durch den Glauben erhalten: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet« –, so glauben auch wir und deshalb reden wir auch, 2.Korinther 4,13 MENG.

Auf diese Weise beweisen wir die Kraft des Glaubens und der Hoffnung, mit der wir von Gott begabt wurden. Damit nennen wir, was noch nicht ist oder existiert als würde es schon eingetroffen sein, Röm 4,17.

Dann sind wir bereit alles, im Ebenbild unseres Christus, was sich gegen uns erhebt, zu überwinden. ...damit eure Freude vollkommen sei, Johannes 16,24 MENG, weil Hoffnung verwirklicht wurde.



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Hebräer 11,1 
Lese: https://www.gottes-wort.com/was-ist-hoffnung.html
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Kommt alle her zur mir ...
Mathäus 11,28
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Der Glaube des inneren Menschen funktioniert wie ein Magnet und zieht die Kraft Gottes an. Hebräer 11,1 #hoffnung #gottvertrauen #kraftgottes 
lese: www.gottes-wort.com/was-ist-hoffnung.html
Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. 
Hebräer 11,1
Gelbe Hibiskus


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