Was ist Hoffnung?

Hoffnung ist die Erwartung einem Verlangens nach einer bestimmten Sache oder einer Verheißung die durch glauben erfüllt wird.

Grundbegriffe

Das Neue Testament betont immer wieder das Thema der Hoffnung.  

Hoffnung für was? Völlige Heilung von allen Beschwerden, Ermutigung und inneren Frieden, Hilfe in jeder Schwierigkeit - jetzt schon, in diesem Leben, und dann die krönende Freude, das ewige Leben mit Christus.

Hoffnung erhebt sich gegen Mangel, gegen Not und gegen ängstliche Berichte! 

Hoffnung sagt: ‘Alles ist möglich!’, Markus 9,23.

Gottes Gnade, die uns gewährt ist, und unser unerschütterlicher Glaube, der Hoffnung erbaut, übertrifft jeden möglichen Zweifel.

Es ist Erreichbar 

Im praktischen Sinne, ist Gott der Allmächtige, der einzig Gute. Der Gegner, der Teufel, andererseits ist der Schlechte, der herum läuft auf Suche einer Beute, die er verschlingen kann, 1.Petrus 5,8.

Hoffnung und der zunehmende Glaube ist uns von Gott zugesagt. Mit diesen sind wir widerstandsfähig ausgerüstet, um jede Enttäuschung und jeden Mangel überwinden zu können.

Gottes Hoffnungsplan ermutigt uns mit, “was glaubensvoll erwartet wird, wird eintreffen.” Wann, wissen wir nicht, aber es wird kommen. Darauf können wir uns verlassen.

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA.

Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. 
Hebräer 11,1
Gelbe Hibiskus

Zuverlässig

Hoffnung zu haben wird durch Gottes Wort bestätigt. Die Auswirkung dem Ergebnis wird andererseits durch den persönlichen Glauben bestimmt.

Jesus erklärte im Markusevangelium:

Ihr müsst Gott ganz vertrauen! Denn das ist sicher: Wenn ihr glaubt und nicht im Geringsten daran zweifelt, dass es wirklich geschieht, könnt ihr zu diesem Berg hier sagen: ›Hebe dich von der Stelle, und stürze dich ins Meer!‹, und es wird geschehen. Ja, ich sage euch: Um was ihr auch bittet - glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben! 

Markus 11,22-24 HFA

Der Glaube und die Hoffnung sind untrennbar zusammen geflochten. Der Glaube ist die Basis der Hoffnung, das Fundament dem Empfangen der Zusagen Gottes.  

Zweifel wiederum gleicht einem Riff oder Straßenschlagloch. Beide können das Ergebnis der Hoffnung behindern. Man kann eine noch so fromme Einstellung haben aber das Zweifeln liegt wie eine Barriere im Weg und man kommt nicht voran. Hoffnung bleibt unerfüllt.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht, Hebräer 11,1 SLB.

Vertrauensvolle Erwartung

Warum bezog sich der Herr auf menschliche Nöte und ihre Behinderungen, von der er alle entlasten wollte? Weil es die Leute nicht selbst tun konnten entweder Mühseligkeit (ein Zeichen der Hoffnungslosigkeit) zu entgehen oder sich durch ein Ermuntern oder Erfrischen zu erquicken.

Die Einladungen von Jesus in Matthäus 11,28 SLB lautet: Kommt her zu mir… und im Johannes 10,10: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben

Und wer sind diese SIE?

  • Alle die mühselig sind.
  • Alle die schwer beladen sind.
  • Alle die ohne Kraft und Hoffnung leben.

Solche sind total enttäuscht und ermüdet.

Das Leben, von dem Jesus sprach, ist das ewige Leben und der zugesagte Überfluss ist die Zufriedenheit der Zusagen Gottes für jeden Christ der glaubt. 

Wie offenbarte sich Gott dem Mose? Er sagte: “Ich bin, der ich bin!” Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: ”Ich bin”, der hat mich zu euch gesandt, 2.Mose 3,14 HFA.

Gottes Treue ist unverändert

Gottes Güte wurde als erwartungsvolle Hoffnung von Jesus erwähnt: Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun, Johannes 14,13-14 SLB.

Hoffnung meint, “es kommt” oder “es wird eintreffen”. Wann ist unklar, aber es kommt, z.B. Israel zog von Ägypten aus und vierzig Jahre später standen sie vor dem Land, in dem Milch und Honig floss. 

Nach der Auferstehung Christi versammelten sich die Jünger, um die verheißene Ermächtigung des Heiligen Geistes zu empfangen. Sie erhielten es einige Tage später aufgrund der Bedingungen, die Jesus ihnen zugewiesen hatte, Apostelgeschichte 1,8.

Paulus erklärt Hoffnung auf diese Weise, Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet:noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf, Römer 8,24-25 HFA.

Mit Geduld wartet man, bis der Bedarf befriedigt ist. Man ist sich wissentlich sicher, dass man es erhalten wird. Wenn ein Bedürfnis befriedigt ist, wird die Hoffnung beiseite gelegt, und das, was noch nicht empfangen wurde, bleibt in der Hoffnung gesichert.

Erfüllung der Hoffnung verschoben 

Es könnte sein, insofern dass unser Glaube auf die Probe gestellt wird. 

Bekommen wir alles gleich, was wir erbitten? Oft nicht. Ja, Gott hat uns schon gehört, aber wir sollen den Beweis geben, dass wir überzeugt im Glauben mit der unerschütterlichen Erwartung unserer Hoffnung zu ihm kommen. 

Die Psalmen des Königs David sind Lieder seiner Überzeugung: Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen… Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde, Psalm 23 HFA.  

David spricht mit der Überzeugung seines Herzens, dass der Herr ihn beschützt, tröstet und sich um ihn kümmert.

Hoffnung harmonisiert zusammen mit dem Glauben. Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge, Hebräer 11,1 NGÜ.

Der Glaube des inneren Menschen funktioniert wie ein Magnet und zieht die Kraft Gottes an. Verzweiflung und Unglaube dagegen verstoßen die Kraft Gottes.

Aneignung durch Hoffnung

Der Jakobus erklärte es auf diese Weise: Betet aber in großer Zuversicht, und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin und hergetrieben werden. Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass Gott ihm etwas gibt. Jakobus 1,6-7 HFA.

Unsere Bitte wird in Hoffnung ausgesprochen und durch den Glauben erhalten: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet, so glauben auch wir, und darum reden wir auch, 2.Korinther 4,13 HFA.

Auf diese Weise erkennen wir die Kraft des Glaubens und die Hoffnung, mit der wir von Gott begabt wurden. Dann sind wir bereit, alles in der Gleichheit unseres Christus zu überwinden, das sich gegen uns erhebt. Und unsere Freude wird dann vollkommen sein, Johannes 16,24 HFA.


Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

Gebet 4 ~ Hebräer 11,1

Ein Gebet zu Gott oder eine Gebetszeit mit Gott ist ein Ansprechen oder Unterhaltung mit ihm. Es soll ein Genuss sein ohne Angst, oder Befürchtung. Die Auswirkung dafür wird durch Vertrauen gesteuert von vier geeigneten L-Wörter: Lieben, Loben, Lachen, Lernen und erbaut den persönlichen Glauben. 

Weitere Artikel zum Thema

Erwartung ohne Hoffnung: Das christliche Leben kann noch so aufgepeitscht sein durch religiöse Vermittlungen. Wenn kein wirkungsvoller Erfolg sich dadurch beweist ist es nutzlos.

Aber gegründet auf Glauben, der unerschütterlich ist, verschafft Resultate, das heisst, Hoffnung erfüllt.

Weiterlesen


Das erste und wichtigste Gebot

Jesus wurde von einem Gesetzgelehrten gefragt: Meister, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz? 

Und Jesus sprach zu ihm ...

Weiterlesen


Stärke deinen persönlichen Glauben!

Abonniere 

Gottes Wort Wochenblatt 

kostenlos heute!


  

PIN das ...

Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. 
Hebräer 11,1
Gelbe Hibiskus


Was ist Hoffnung - nach oben

› Was ist Hoffnung


Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

Wenn nicht anders angegeben, stammen alle Referenzen von der Schlachter2000 Bibel.