Beten, Bitten, und Betteln

Grundbegriffe

Zwischen Beten, Bitten, und Betteln ist ein lebenswichtiger Unterschied. Hosea 4,6 lautet: Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis

Für jeden Christen ist die Bibel das ausschlaggebende Fundament der Gottes zugewiesenen Gerechtigkeit. Die Kenntnis des Inhalts der Bibel, die den Willen Gottes offenbart, verdeutlicht den Unterschied zwischen Beten, Bitten und Betteln. Es läuft wie ein roter Faden vom Alten Testament bis zum Ende des Neuen Testaments. 

Etwas von Gott als Christ zu empfangen, indem man hoffnungsvolle Erwartungen von Gottes Verheißungen stellt, hat mehrere Bedingungen. Darunter so wie:

  • die gemeinschaftliche Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus, Römer 10,9 
  • ein unerschütterlicher Glaube, Römer 1,17
  • eine kompromissloses Bewusstsein dass man erhört ist, Johannes 11,41
  • wissend, dass man durch die Versöhnung mit Christus Anspruch auf alle Verheißungen Gottes hat, Johannes 16,23

Gottes Zusagen stehen jedem Christen verfügbar. Jesus sagte: Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun, Johannes 14,14 HFA.

Es klingt also einfach, etwas zu bekommen. Es sollte kein Problem sein. Aber zu oft passiert es einfach nicht so. Dann entstehen Gedanken, "und warum nicht?"

Dafür gibt es verschiedene Gründe und ein Zusammenhang kann mit dem Beten, mit dem Erbitten, und dem zweifelhaften Betteln erklärt werden.

Beten

Es sollte niemals vergessen werden, dass Gott in seiner Barmherzigkeit uns auf den Weg zur Errettung durch den Heiligen Geist brachte. Er steuerte unsere Entscheidung, Jesus den vom Tod auferstandenen Sohn Gottes, als Heiland zu bekennen, Römer 10,9.

Diese Entscheidung bleibt trotzdem unsere Verantwortung. Ist man zurückhaltend, bleibt man ein Sünder egal wie willig Gott ist dass jeder die Bekehrung zu Christus ernsthaft annehmen würde.

Beten ist eine wörtliche Äußerung, ein Gespräch mit Gott dem Vater, Am nächsten Morgen stand Jesus vor Tagesanbruch auf und zog sich an eine einsam gelegene Stelle zurück, um dort allein zu beten, Markus 1,35 HFA.

Beten ist keine mühsame Beschäftigung.

Am nächsten Morgen ging Jesus allein an einen einsamen Ort, um zu beten.  Markus 1,35
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Lese: https://www.gottes-wort.com/bitten.html

Es ist eine Sehnsucht des Herzens, Ihn zu kennen, den Gott, der alle Dinge ins Dasein gesprochen hat, der Weisheit und Verständnis gewährt, der barmherzig und mitfühlend ist.

Man spricht ihn hochachtungsvoll mit Ehre und Liebe an. Er, Gott der Vater, weiß sowieso was wir vorhaben, bevor wir ein Wort aussprechen, Schon bevor ich rede, weißt du, was ich sagen will, Psalm 139,4 HFA.

Hat jeder Mensch das Recht Gott als Vater zu nennen?

Nein!

Jesus als Christus zu bekennen, Römer 10,9, leitet zur Bekehrung die uns das Recht verschafft: 

  • Gott als Vater zu bekommen
  • ihn mit Ehre und Lob zu begrüßen
  • mit ihm gemeinschaftlich zu reden, Johannes 17.

Beten mit Zuversicht

Jesus wusste das er vom Vater gesandt wurde und kannte ihn. 

Bei der Begräbnishöhle des Lazarus sagte Jesus, in Hörweite der herumstehende Menge: Vater, ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast! Ich weiß, dass du mich immer erhörst, Johannes 11,41-42 HFA, als Beweis seiner Beziehung zum Vater zu zeigen.

Dann rief er zum Lazarus: "komm heraus"... und er kam. 

Jesus kannte den Willen seines Vaters, der selbst die Toten auferweckt hat. Brauchte Jesus eine Bestätigung  um das zu tun? Nein. Er sprach und es passierte: Ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich, Johannes 8,28 SBL.

Was bedeutet dass für Christen? Jesus belehrte seine Jünger wie sie beten sollten, Matthäus 6, Das Vater Unser Gebet.

Er erklärte ihnen ihre Beziehung auf Gottes Bereitwilligkeit sie zu erhören und ihr erbitten zu erfüllen.

Jesus fing an mit der Hingabe Gott als Vater zu Ehren und seinen Willen auszuführen:

  • UNSER VATER IM HIMMEL ... DEIN NAME WERDE GEHEILIGT ...
  • DEIN REICH KOMME ... DEIN WILLE GESCHEHE ... Jesus beim Lazarus vertrat die Macht dem Königreich Gottes. Er rief zum verstorbenen Lazarus der dann lebendig wurde und hervor kam.  

Betreuen wir das Wort unseres Vaters ebenso mit unserem persönlichen Glauben so wie Jesus? Es soll  geschehen. Ist man entschlossen, das Gottes Wille geschehe, hält man sich an die Vorschriften unseres Christus, Johannes 14,15 und befolgt es.

  •  GIB UNS UNSER TÄGLICHES BROT

Erwarten wir unsere Versorgung weil wir Gott vertrauen? Wenn ja, werden wir es bekommen. Als Vater macht Gott sich für uns verantwortlich. Wir brauchen uns nicht verzweifelnd wundern ob er es tun wird. Er ist schließlich Gott der Allmächtige der sich nicht verleugnen kann.

  • VERGIB UNS UNSERE SÜNDEN ... FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG ... ERRETTE UNS

Wird das nicht getan durch die Bekehrung zu Christus, Römer 10,9? Absolut, ohne zu zweifeln. Zur Zeit der Bekehrung erhält jeder Wiedergeborene Vergebens aller Sünden, dazu den Heiligen Geist der in die Fülle der Wahrheit führt, das erhalten der Gnade Gottes, und das ewige Leben. Auf diese Weise wurde ist alles schon verfügbar vorbereitet.

Der Gehorsam unseres Christus am Golgathakreuz machte die Errettung und die Erlösung vollständig. 

Bitten (Erbitten)

Ist es einem überhaupt bewusst, dass man durch das Blutopfer Christi und der Bekehrung gemeinschaftlich mit Gott dem Vater verbunden ist? Wenn nicht, lebt man wie ein Waisenkind und nicht als ein Kind Gottes.

Die Versöhnung mit Christus brachte den Gläubigen in die Familie Gottes. Dadurch wurde man beschenkt mit einer totalen Anspruchserlaubnis auf den Reichtum des Vaters im Himmel um ein befriedigtes Leben hier auf Erden zu haben.

Auf diese Weise erbittet man von seinem Vater, als ein Teilhaber an der Erbschaft Jesus Christus,

Etwas zu erbitten ist eine Anfrage um etwas zu erhalten, z.B.: "Ich möchte gerne . . . denn ich weiß dass Du es hast und es liegt vorbereitet für mich bei dir.” 

Das Wort des Vaters verdeutlicht einige Bedingungen:

  • Überzeugt, dass wir seine Kinder sind, Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, Johannes 1,12 HFA.
  • Stehen wir fest mit voller Hoffnung, dass das Versprechen des Vaters uns als Zuteil gehört, d.h. haben wir Anspruch darauf? Bisher habt ihr in meinem Namen nichts von Gott erbeten. Bittet ihn, und er wird es euch geben. Dann wird eure Freude vollkommen sein, Johannes 16,24 HFA. Nichts außerhalb dem Wille Gottes wird uns genehmigt. Alles was wir benötigen und in den Verheißungen Gottes uns zugewiesen ist, steht zu verfügung damit eure Freude völlig wird! Johannes 16,24 SBL.
  • Vertrauensvoll sein, dass der Vater uns nicht wegen dem Erbitten verstoßen wird.
  • Erhalten wird auf Grund des Glaubens und dem Namen Jesus, Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird, Johannes 14,13 HFA.
  • Was noch nicht sichtbar ist soll so angesehen werden als ob es schon im Besitz ist. Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA. 

Diese Bedingungen: Überzeugung, Hoffnung, Vertrauen, Erhalten, und ‘im Besitz haben’ sind Gründungen unseres Glaubens. 

Der Jakobus sprach davon: Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird, Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird, Jakobus 1,6-7 SBL.

Als Vorlage ist uns erklärt: Wenn es jemandem von euch an Weisheit fehlt, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem seine Unwissenheit vorwirft und dass er jeden reich beschenkt. Betet aber in großer Zuversicht, und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden. Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass Gott ihm etwas gibt. In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin- und hergerissen, Jakobus 1,5-8 HFA.

Jedes erbitten, nach dem Wille Gottes und seiner Verheißungen, soll vertrauensvoll getan werden und es wird gewährt.

Betteln

Das größte Hindernis des Glaubens ist Zweifel worauf unser Herr hinwies und durchaus dem ganzen Neuen Testament ebenfalls.

Schon im Alten Testament legte der König David es klar aus: Doch habe ich nie den Gerechten verlassen gesehen, oder seinen Samen um Brot betteln, Psalm 37,25 SBL. 

Obwohl Christen extreme Notfälle erleben und kommen flehend zum Thron Gottes, völlig außer sich, bleibt Gottes Eid als Versorger, Schutz, Heil, Ruhe vorbestimmt. Der David verließ sich völlig auf Gottes Zusagen. Der Abraham und andere ebenfalls. Es kann vergessen werden, dass Gott der Vater seinen ganzen Vorrat zu Verfügung gestellt hat, um jedes Bedürfnis zu befriedigen.

Unser Vertrauen soll völlig auf die Worte unseres Heiland ruhen. Er hat die Macht der Dunkelheit besiegt und wir haben Anteil an seinem Sieg in dem wir beruhigend und erwartungsvoll zum Vater kommen und uns von ihm versorgen lassen.

Zweifeln als Hindernis

Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7

Hilft das Seufzen, das Weinen und das Anflehen? Man tut es, aber es hilft nicht bis man gelernt hat dass das nicht der Weg ist um Hilfe zu bekommen.

Gott hält sich an seine Vorschriften. Der Johannes erklärte es: Wir dürfen uns darauf verlassen, dass Gott unser Beten erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht. Und weil Gott solche Gebete ganz gewiss erhört, dürfen wir auch darauf vertrauen, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten, 1.Johannes 5,14 HFA. 

Gehören wir zu Gott ist uns das Erbitten gestattet: Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!  Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet, Matthäus 7,7-8 HFA.

Betteln ist ein Jammern, entstanden durch ein schriftliches Missverständnis.

  • Kein Glaube, dass man zu Gott als Kind gehört.
  • Kein Vertrauen, dass Gott der Vater, jedes Versprechen all seine Zusagen in Christus verfügbar gestellt hat.
  • Kein Bewusstsein, dass der Glaube die erwartende Hoffnung vermittelt, Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA.
  • Zweifel schließt die Tür der Lagerhalle Gottes, Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass Gott ihm etwas gibt. In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin und hergerissen, Jakobus 1,7-8 HFA.

Ablage der Unwissenheit

Die Schrift betont immer wieder das Problem mit Glauben und mit Erkenntnis des Willen Gottes.

Es wurde vorausgesagt: Mein Volk läuft ins Verderben, weil es den richtigen Weg nicht kennt, Hosea 4,6 HFA.

Es ist unnötig mit ungewöhnlichem Benehmen sich vor dem Thron Gottes mit Buße niederzustürzen. Sondern: Lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist…, Römer 12,2 NGÜ: 

  • Um Gottes Zusagen zu erhalten, legt das Betteln ab.
  • Stärkt den Glauben und ergreift das Vertrauen.
  • Seid überzeugt von dem was Gott versprochen hat. Es wird eintreffen.
  • Dankt Gott für seine Güte. 
  • Beschenkt ihn mit Lobpreis und jubelnden Erfreuen. 
  • Schenkt ihm Ehre als euren Vater und bleibt standhaft in eurem Glauben.

In all dem bleibt Gott souverän. Nur durch das Einhalten seiner Bedingungen wird das, was erbittet wurde, auf Grund seines Willens empfangen werden. 

Vertraut ihm und weigert euch nicht. 

Glaubt es und werdet versorgt zur Fülle dem Erbitten, denn er vernachlässigt niemanden der ihn liebt und sich an seine Vorschriften hält.

5 Stufen zum Erhalten durch Gebet
Weiterlesen: https://www.gottes-wort.com/bitten.html

Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

Bitten und Erhalten

Worauf man sich verlassen kann ist wenn Gott sagt das es dir zu verfügung steht. Daraufhin erbittet man sein verlangen und erhält es durch vertrauensvoller Hoffnung. 

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Am nächsten Morgen ging Jesus allein an einen einsamen Ort, um zu beten.  Markus 1,35
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Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7


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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

Wenn nicht anders angegeben, stammen alle Referenzen von der Schlachter2000 Bibel.