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Pastor Wolfgang (Wolle) und Gerhild Fulson

Am besten kann man unser Ehe- und Familienleben vor der Bekehrung zu Jesus so beschreiben, dass wir im weltlichen Sinne zufrieden waren. Uns fehlte nichts. Wir hatten alles, was wir benötigten. 

In Kanada seit 1952, wuchsen meine Frau und ich auf ohne irgendeinen Anschluss an eine kirchliche Gemeinde und wussten überhaupt nicht, wie man betet oder wofür man beten soll.

Gott war "der liebe Gott", und was man im Leben erreicht, kommt auf den Fleiß an.

Pastor Wolfgang Fulson

Ich fing an, mehrere Jahre lang an Arthritis und Wirbelsäulenschmerzen zu leiden – medizinisch war keine Hilfe vorhanden, und inzwischen wuchsen unsere Kinder heran. Uns unbekannt unbewusst, erlebte mein Bruder sein Glaubensbekenntnis mit Jesus. 

Zeit verlief und wir bekamen Besuch von ihm und seiner Frau. Er steckte seinen Finger in mein Gesicht und fragte ernstlich, Hast du dich für Jesus entschieden?

Wie sollte ich darauf reagieren? Ich wusste ja gar nicht worüber und wovon er sprach. 

Pastorin Gerhild Fulson

Nach einer kurzen Unterhaltung leitete er meine Frau und mich durch das Glaubensgebet von Römer 10:10 und wir akzeptierten Jesus als unseren Heiland.

Zwei Tage später hatte ich solch einen heftigen Schmerzangriff von Arthritis, dass ich zum HERRN laut um Hilfe schrie.

Tränen strömten von den Augen und im selben Moment floss eine Wärme durch meinen Körper vom Scheitel bis an die Fußsohlen, und damit verließen mich auch die Schmerzen, bis zum heutigen Tage.

Der HERR zeigte, wer er war - der Heiland, dessen Ohren nie geschlossen sind und der bereit ist, jeden zu helfen, der ihn als den auferstandenen Sohn Gottes annimmt. Das war meine Einleitung in den Glauben und meine Bekehrung zu Christus 1979.

Acht Jahre später wurde ich als Pastor ordiniert und diente als Associate Pastor für dreiundzwanzig Jahre bis zu meiner Pensionierung. 

In 2006 hatte ich ein Bewusstsein, das meine Frau und mich nach Deutschland führte. Es war zwar etwas außergewöhnlich, weil wir uns mit Deutschland niemals befassten. Nachdem wir dort waren, fingen sich verschiedene Puzzle-Teile an, sich zusammenzusetzen. Allerdings war die deutsche Sprache ein Schwerpunkt, da wir die Sprache nicht beherrschten. 

Alles zusammen erschien wie eine Bergwand. Doch nach und nach ging es bergauf. Und dazu kam total unverhofft etwas Zusätzliches, der Beginn der Website Gottes Wort für heute. Kleine Schritte zuerst, etwas wacklig, aber es ging vorwärts.

Jesus erklärte, dass seine Bürde keine Belastung sei (Mt 11:30). Zudem führte er ein deutschsprachiges Ehepaar zu uns, mit denen wir dann die Evangelisierung in Deutschland anfingen, beziehungsweise mehr in Schleswig-Holstein. Alle vier von uns waren unerfahren, wie wir evangelisieren sollen. Auch damit brachte der Herr seine Hilfe und tut es weiterhin mit uns.

Gottes Sehnsucht bleibt unverändert, dass niemand zugrunde gehe und alle zur Errettung kommen (Röm 10:9). Was uns in Deutschland auffiel, war eine Unwissenheit vom praktischen christlichen Leben, des Neuen Testaments. Vorwiegend war das Alte Testament verkündet, mit Gottes Bestrafungen für Verfehlungen und Hoffnung war wenig, wenn überhaupt betrachtet. 

Dass Christen mit Autorität des Namens Jesus alltägliche Belastungen besiegen können, war unbekannt. Damit befassen wir uns in Gottes Wort für heute, um Anweisungen und Erklärungen darüber zu vermitteln, die durch das Befehl Jesu Christi erreichbar sind (Joh 14:12).

Pastor Wolfgang Fulson


Detlef und Heidi Möllgaard

Detlef und Heidi Moellgaard

Meine Frau und ich sind beide in Deutschland geboren, und haben zwei Kinder. Die Zeit in Deutschland war ein sehr gottloses Leben. Ich war zwar als Baby in Deutschland getauft und hatte meine Konfirmation. 

Aber ich kann nicht sagen, dass ich Gott jemals gekannt hatte. Ich lebte mein Leben so, wie ich mich fühlte. Alkohol und Frauen, das war in meiner Jugendzeit mein Leben am Wochenende.

Als ich 30 Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie nach Kanada ausgewandert. Wir haben uns eine Farm in Quebec gekauft, und ich dachte mir, wenn wir aus Deutschland raus sind, wird auch alles besser für mich. Aber eines habe ich festgestellt: wir können von unseren Problemen nicht davonrennen. Es ging genauso wie in Deutschland, nichts hatte sich geändert. Nach ungefähr 7 Jahren in Quebec haben wir schließlich den Hof verkauft und sind nach Ontario gezogen, wo wir uns eine Hühnerfarm kauften. Es war eigentlich ein sehr schönes Leben; das Geld war gut und wir hatten eine Menge Freizeit. Aber mein Leben hatte sich immer noch nicht geändert.

Meine Frau war mittlerweile zu Gott gekommen, was eine andere Geschichte ist, und hatte sich mittlerweile so verändert, dass ich dachte, ich könnte nicht mehr mit ihr zusammen sein. Sie ging jeden Sonntag mit unserem jüngsten Sohn zur Kirche. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Im Jahre 2003 sagte sie zu mir, dass ich mit ihr in die Kirche gehen sollte, oder (zu derzeit hatten wir ein Segelboot) sie würde nicht mit mir am Nachmittag segeln gehen. So dachte ich mir, 2 Stunden in der Kirche wäre kein Problem.

Ich saß ungefähr eine Stunde im Gottesdienst als alles um mich herum verschwand. Und ich hörte eine Stimme sagen: »Detlef, ich zeige dir alles, was du getan hast in deinem Leben.«

Und ich wusste, die Stimme war Jesus Christus und dann geschah es: es war wie eine Diashow, ein Bild nach dem anderen; und es waren nicht die guten Taten, die ich getan hatte! Nein, es waren alle meine Sünden, die ich begangen hatte. Und ich wusste, dass ich Gott um Vergebung fragen musste.

Ich bat Jesus dann um die Vergebung meiner Sünden und sagte ihm, dass ich ihm dienen würde für den Rest meines Lebens. In diesem Augenblick, wo ich es gesagt hatte, geschah etwas Wunderbares: es war wie ein Eimer voller Liebe, die über meinen Kopf geschüttet wurde und bis runter zu meinen Füßen floss. So etwas habe ich noch nie erfahren. Kein Alkohol und keine Frau haben mir jemals so viel Liebe geschenkt.

Als wir anschließend nach Hause gefahren sind, habe ich mir die Bibel vorgenommen und habe festgestellt, dass ich sie verstehen konnte, was vorher nicht der Fall war. Seit dem Zeitpunkt kann ich Gottes Stimme erkennen, ob durch das Wort Gottes oder auch hörbar.

Gottes Wort, was Er uns durch die Bibel überliefert hat, ist nicht nur ein Wort, es ist Leben. Ich weiß nun, dass ich ein neugeborener Christ bin. Mir ist das passiert, was Jesus in Johannes 3,7 sagt: »Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden.«

Ich kann nur sagen, wie wunderbar mein Leben sich seitdem verändert hat. Und ich möchte nie wieder zurückgehen. Seit meiner Wiedergeburt habe ich eine Menge Erfahrung mit Jesus Christus gehabt.

Im Jahre 2006 sagte Gott zu mir, dass wir unseren Betrieb verkaufen sollten. Ich wollte aber gerne eine Bestätigung haben, denn es handelte sich um unser Einkommen. Wer weiß, vielleicht hatte ich ja nicht richtig gehört... kurz danach hatten wir einen Pastor zu Besuch von Alberta, der uns nicht kannte und als er predigte, zeigte er mit dem Finger auf mich und sagte: »Gott hat mir gesagt, dass du rein und rausgehst nach Deutschland, um die gute Nachricht zu bringen.« Das war überzeugend genug für uns, um den Hof zu verkaufen.

Danach geschah noch ein Wunder oder eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg waren: Es kann sehr lange dauern, einen Betrieb zu verkaufen: Monate, wenn nicht sogar Jahre. In unserem Fall handelte es sich um drei Tage! Es war so perfekt, dass wir rechtzeitig in ein Haus einziehen konnten, um die Hochzeit unseres ältesten Sohnes zu feiern. Danach ging es dann auch schon nach Deutschland.

Seitdem tun wir den Willen des Herrn und gehen jedes Jahr nach Deutschland. Er versorgt uns mit allem, was wir dazu brauchen. Und nun möchte ich Gott danken für mein neues Leben, für meine Familie, und alle, die uns gegeben sind, dem Herrn zu dienen.

Detlef Möllgaard

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Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Matthäus 28:19-20


Wenn nicht anders angegeben, stammen blau zitierten Bibelstellen aus der MENGE-Übersetzung.

(fü*) = frei übersetzt