Was ist Hoffnung?

Was ist Hoffnung? Es ist die Erwartung, dass ein Verlangen erfüllt wird.

Es folgt eine Kurzpredigt von Pastor Wolle Fulson:

Hier klicken, um sie zu hören:

Editierte Abschrift - Was ist Hoffnung?

Grundbegriffe

Das Neue Testament betont immer wieder das Thema der Hoffnung.  

Hoffnung für was? Ein ewiges Leben, völlige Heilung von allen Beschwerden, Ermutigung und inneren Frieden und Hilfe in jeder Schwierigkeit - jetzt schon, in diesem Leben.

Hoffnung erhebt sich gegen Mangel, gegen Not und gegen ängstliche Berichte! 

Hoffnung sagt: “Alles ist möglich!” 

Gottes Gnade und unerschütterte Hoffnung die er uns schenkte überragen allerlei Zweifeln.

Es ist Erreichbar 

Im praktischen Sinne: Gott der Allmächtige ist der einzig Gute, und der Teufel ist schlecht und verderbend. 

Hoffnung und der zurüstende Glaube ist uns von Gott zugesagt. Mit diesen sind wir widerstandsfähig ausgerüstet, um Enttäuschung und jeden Mangel überwinden zu können.

Gottes Hoffnungsplan ermutigt uns mit, “Was glaubensvoll erwartet wird, trifft ein.” Wann, wissen wir nicht, aber es wird kommen. Darauf können wir uns verlassen.

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA.

Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. 
Hebräer 11,1
Gelbe Hibiskus

Zuverlässig

Unser Anspruch der Hoffnung ist autorisiert durch Gottes Wort und wird durch Glauben empfangen.

Jesus erklärte im Markusevangelium,

Ihr müsst Gott ganz vertrauen! Denn das ist sicher: Wenn ihr glaubt und nicht im Geringsten daran zweifelt, dass es wirklich geschieht, könnt ihr zu diesem Berg hier sagen: ›Hebe dich von der Stelle, und stürze dich ins Meer!‹, und es wird geschehen. Ja, ich sage euch: Um was ihr auch bittet - glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben! Markus 11,22-24 HFA

Hoffnung und Glaube sind untrennbar zusammen geflochten. Hoffnung ist die Basis des Glaubens und der Glaube ist das Fundament des Empfangens der Zusagen Gottes.  

Zweifel wiederum gleicht einem Riff oder Straßenschlagloch. Beide können den Vorgang gefährden. Wir können noch so andächtig etwas durch Glauben aussprechen in Jesus Namen, doch Zweifeln behindert das Empfangen wie eine Barriere.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht, Hebräer 11,1 SLB.

Vertrauensvolle Erwartung

Warum verwies der HERR auf die menschliche Mühseligkeit und die Last, von der er Jeden erquicken möchte? Weil es den Menschen nicht gelingt, es selbst zu tun. 

  • Mühseligkeit ist ein Zeichen der Hoffnungslosigkeit.
  • Erquickung ist eine Erfrischung, eine heilige Aufrichtung.

Die Einladungen von Jesus in Matthäus 11,28 SLB lautet, Kommt her zu mir… und im Johannes 10,10, Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben

Und wer sind diese SIE?

  • Alle, die mühselig sind.
  • Alle, die schwer beladen sind.
  • Alle, die ohne Kraft und Hoffnung leben.

Solche sind total enttäuscht.

Das Leben von dem Jesus sprach, ist das ewige Leben und der zugesagte Überfluss ist die Zufriedenheit der Zusagen Gottes für jeden Christ der glaubt. 

Wie hatte Gott sich dem Mose offenbart? Gott sprach zu Mose,“Ich bin, der ich bin!” Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: ”Ich bin”, der hat mich zu euch gesandt, 2.Mose 3,14 HFA.

Gottes Treue ist unverändert

Gottes Güte wurde nochmals als bittende Hoffnung von Jesus erwähnt, Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun, Johannes 14,13-14 SLB.

Hoffnung meint, “es kommt” oder “es wird eintreffen”. Wann ist unklar, aber es kommt, z.B. Israel zog von Ägypten aus und vierzig Jahre später standen sie vor dem Land, in dem Milch und Honig flossen. 

Nach der Christus Auferstehung versammelten sich die Jünger, um die versprochene Erwartung des Heiligen Geistes zu empfangen. Sie erhielten ihn einige Tage später auf Grund der Bedingungen, die Jesus ihnen voraussagte, Apostelgeschichte 1,8.

Paulus erklärt Hoffnung auf diese Weise, Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet:noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf, Römer 8,24-25 HFA.

Wenn unser Bedürfnis zufriedengestellt ist, braucht man keine weitere Hoffnung  Was noch nicht erhalten wurde, bleibt als Hoffnung vertrauensvoll im Glauben aufbewahrt. 

Mit Geduld wartet man bis das Bedürfnis befriedigt ist. Man ist davon wissend, überzeugt, dass man es erhalten wird.

Vertrauen wächst

Verzögert sich der HERR mit unserem erbitten? 

Es könnte sein, insofern dass unser Glaube auf die Probe gestellt wird. 

Bekommen wir alles gleich, wenn wir danach fragen? Oft nicht, das heißt, Gott hat uns schon gehört, aber wir sollen den Beweis geben, dass wir überzeugt zu ihm kommen in der unerschütterlichen Erwartung unserer Hoffnung. Zweifel behindert den Glauben.

Die Psalmen vom König David sind auch Hoffnungslieder, Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen… Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde, Psalm 23 HFA.  

David spricht mit Herzens-Überzeugung, dass der HERR ihn bewacht, tröstet und versorgt. 

Hoffnung harmonisiert zusammen mit dem Glauben. Und Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge, Hebräer 11,1 NGÜ.

Der Glaube des inneren Menschen funktioniert wie ein Magnet und zieht die Kraft Gottes an. Verzweiflung und Unglaube dagegen verstoßen die Kraft Gottes.

Aneignung

Jesus sagte, Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird. Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun, Johannes 14,13 HFA.  

Und der Grund für solche Befriedigung unseres Erbittens? Damit unsere Freude vollkommen sei, Johannes 16,24. Das Gegenteil verletzt, enttäuscht, ist arg und erregt Zweifel und stammt nicht von Gott.

Erkennen wir die Macht der Hoffnung, mit der wir von Gott beschenkt wurden, so sind wir als Sieger ausgerüstet, um alles was dagegen spricht zu besiegen.

Unser Reden bringt das, was wir sagen in die Öffentlichkeit in dem Gleichnis Gottes, “Er sprach und es wurde…”, 1.Mose 1,3.

Auf diese Weise ist die Bitte in Hoffnung ausgesprochen und durch den Glauben erhalten: 

Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet, so glauben auch wir, und darum reden wir auch, 2.Korinther 4,13 HFA.

Amen


Pastor Wolle (Wolfgang) Fulson

Gebet 4 ~ Hebräer 11,1

Ein Gebet zu Gott oder eine Gebetszeit mit Gott ist ein Ansprechen oder Unterhaltung mit ihm. Es soll ein Genuss sein ohne Angst, oder Befürchtung. Die Auswirkung dafür wird durch Vertrauen gesteuert von vier geeigneten L-Wörter: Lieben, Loben, Lachen, Lernen und erbaut den persönlichen Glauben. 

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Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. 
Hebräer 11,1
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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

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