Gottes Gerechtigkeit

Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes GottesRömer 2,1-11.

An diesem Vers beeindruckte mich das Gericht und Gottes Gerechtigkeit. Das hört sich zunächst bedrohlich an. Aber Gott richtet gerecht. Das klingt schon wieder ganz versöhnlich. Wer steht schon gerne vor Gericht, sitzt auf der Anklagebank? 

Ich denke an die vorwurfsvollen Blicke, an drohende Aussagen (wenn..., dann...!), ihr kennt alle das Gefühl versagt oder einen Fehler gemacht zu haben. Und dann kommt auch noch das schlechte Gewissen dazu, oder das Gegenteil tritt in Kraft, wir werfen den Kopf in den Nacken und sagen: »Na gut, dann hast du eben selbst Schuld!«

Wenn ich von Gottes Gerechtigkeit und von seinem Gericht erzähle, klingt das so nach Endgültigkeit und mir ist unbehaglich zu Mute. Ich als Mensch, habe seinem Wort nichts aber auch gar nichts entgegen zu setzen!

Selbst wenn ich es mir nicht eingestehen will, sagt mir mein Gewissen, dass Gottes Gerechtigkeit wahr und wahrhaftig ist. Ich sehe mich um in der Welt, was sehe ich hier und anderen Orts?

Ungerechtigkeit!! Wie sehr ärgert mich diese Ungerechtigkeit! Wie hilflos stehe ich ihr gegenüber, wie mächtig verspüre ich sie! Da schlägt mir eine wahnsinnige Ohnmacht entgegen.

Ich meine doch, ich habe ein Recht darauf, gerecht behandelt zu werden bei der Arbeit, bei Behörden, und von der Politik! Wie häufig wird die Gerechtigkeit in der Welt mit Füssen getreten...

Ich kapituliere inzwischen vor der menschlichen Gerechtigkeit, hier und weltweit. Wie sieht denn nun Gottes Gerechtigkeit aus, hält sie was sie uns verspricht? Ich meine, dass ich diese Frage getrost mit JA beantworten kann. Denn Gott ist unser Schöpfer, unser Vater.

Gottes Gerechtigkeit. Gott gibt uns die Freiheit zu entscheiden ob wir an ihn glauben wollen oder nicht. ... http://www.gottes-wort.com/gottes-gerechtigkeit.html

Er hat uns bei unseren Namen gerufen und kennt uns. Ihm geht es nicht um Reichtum, Anerkennung, Leistung, und all die menschlichen Bewertungskriterien (wir kennen ja die Werbung: Haus, Auto, Boot, Geld, Urlaub... ) 

Ihm geht es einzig und allein um unser Herz, dort möchte Er wohnen. Wenn wir uns dazu entscheiden, dann handeln wir auch anders. Nicht, dass wir ab sofort keine Fehler mehr begehen, aber dann haben wir die Möglichkeit, unserem Vater die Fehler und Sünden zu erzählen und Ihn um Vergebung zu bitten.

Um Vergebung bitten, kann ausdrücklich jeder Mensch, egal, was er je im Leben getan hat, denn Jesus nahm mit Seinem Tod alle Schuld auf sich.

Und das Beste: Gott verlangt von uns keine Leistung im Sinne von Opfergaben, guten Taten oder anderen Leistungen. Er will nur unser Herz! Er sieht sogar hinein! Das heißt, er möchte unser Vertrauen, unseren Glauben an ihn und seinen Sohn Jesus Christus.

Er möchte an unserem Leben Teil haben. Gott will nicht auf dem Beifahrersitz oder gar im Kofferraum in unserem Leben mitfahren, sondern er will der Fahrer selbst sein! Er will nicht nur der Notknacker sein, der helfen soll, und zwar sofort, weil alle anderen Rettungsschirme ihren Geist aufgegeben haben.

Er liebt es, als Erster gefragt zu werden!

Gott wirbt um uns, und er hat Sehnsucht nach jedem einzelnen seiner Kinder! Gott verlangt den vorbehaltlosen Glauben an ihn und seinen Sohn. Das ist der Preis, der von uns zu zahlen ist. Nun, was passiert, wenn ich nicht glaube, welche Konsequenzen zieht mein Verhalten nach sich? Was geschieht im Gericht?

Ich habe versucht, deutlich zu machen, wie gerecht Gott ist. Er lässt uns die Freiheit zu entscheiden, ob wir an ihn glauben wollen oder nicht.

Das bedeutet, diejenigen die an ihn glauben und ihn in ihr Leben aufgenommen haben, werden das ewige Leben haben, also in Gottesnähe sein in Ewigkeit. Die anderen, die sich zu Lebzeiten nicht für Jesus entschieden haben, werden die Ewigkeit fern von Gott verbringen. Das macht Gott in der Bibel an vielen Stellen deutlich.

Wir haben nicht einen lieben, sondern einen liebenden und gerechten Gott, der uns die Konsequenzen unserer fehlenden Entscheidung für ihn nicht verschweigt, die wir solange treffen können und sollten, wie wir leben!

Warum sollte mich Gott überhaupt vor sein Gericht stellen, ich war doch immer vernünftig (keine Straftaten, selten jemanden verleumdet, vielen Anderen geholfen)?

Bei Gott zählt nicht unser Tun, sondern einzig und allein unser Glaube an Jesus Christus und an ihn. Es gibt nicht den Gutmenschen, der nur aus humanistischen Gründen in den Himmel kommt. Da Gott alles erschaffen hat, gebührt ihm für alles Lob und Ehre.

Der Mensch lebt nicht aus eigener Anstrengung, sondern weil Gott es so will!

Gott ist der Gleiche gestern, heute und morgen. Vielleicht stellt sich nun jemand die Frage, wie kann denn das Leben mit Jesus beginnen? Wendet euch an Jesus Christus und sagt ihm alles im Gebet. Er versteht euch und liebt euch.


Birgit Möllgaard

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