Beten, Bitten, und Betteln

Zwischen Beten, Bitten, und Betteln ist ein lebenswichtiger Unterschied. Warum? Hosea 4,6 sagt, Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis. 

Für jeden Christ ist die Bibel das ausschlaggebende Fundament des Glaubens.

Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7

Gottes Zusagen stehen jedem Christ zur Verfügung. Jesus sagte, Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun, Johannes 14,14 HFA.

Demnach hört es sich leicht an, etwas zu bekommen: kein Problem. Doch zu oft passiert es einfach nicht so und dann erheben sich Gedanken wie, “und warum nicht?” Dafür gibt’s verschiedene Gründe und ein Zusammenhang kann mit dem Beten, mit dem Erbitten, und dem Betteln erklärt werden.

Beten

Beten ist ein interaktives Gespräch mit Gott dem Vater. In so einer Unterhaltung spricht man mit ihm genauso wie mit einem irdischen Vater, doch hochachtungsvoll und mit Liebe, ohne eine theologische Betonung. Er weiß sowieso was wir vorhaben, bevor wir ein Wort aussprechen, Schon bevor ich rede, weißt du, was ich sagen will, Psalm 139,4 HFA.

Wir sollten niemals vergessen, dass Gott in seiner Barmherzigkeit uns zur Errettung brachte durch Jesus Christus, seinen Sohn am Golgathakreuz. Das Blut Christi schenkte uns Vergebung von all unseren Sünden, als wir ihn als HERR annahmen, Römer 10,9 - die Christus Bekehrung.

Also, wir sprechen mit unserem himmlischen Vater über all das was auf unserem Herzen liegt, nicht getarnt oder verkleidet. 

Im Gespräch mit einem irdischen Vater fängt man nicht mit einer Erklärung an, wie er die Mutter kennen gelernt hat und aus ihrem gegenseitigen Liebhaben geboren wurde, wie schön das Leben ist, usw.

Ist’s einem überhaupt bewusst, dass man durch das Blutopfer Christi gemeinschaftlich mit Gott dem Vater verbunden ist? Wenn nicht, lebt man wie ein Waisenkind und nicht als ein Kind Gottes.

Die Versöhnung mit Christus brachte den Gläubigen in die Familie Gottes. Dadurch wurde man beschenkt mit einer totalen Anspruchserlaubnis auf den Reichtum des Vaters im Himmel um ein befriedigtes Leben hier auf Erden zu haben.

Auf diese Weise unterhält man sich mit seinem Vater als ein Teilhaber an der Erbschaft Jesus Christus.

Bitten

Etwas zu erbitten ist eine Anfrage um etwas zu erhalten, z.B. "Ich möchte gerne . . . denn ich weiß das Du es hast und es liegt vorbereitet für mich bei dir.” 

Das Wort des Vaters verdeutlicht einige Bedingungen:

  1. Überzeugt, dass wir seine Kinder sind, Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, Johannes 1,12 HFA.
  2. Stehen wir fest mit voller Hoffnung, dass das Versprechen des Vaters uns als Zuteil gehört, d.h. haben wir Anspruch darauf? Bisher habt ihr in meinem Namen nichts von Gott erbeten. Bittet ihn, und er wird es euch geben. Dann wird eure Freude vollkommen sein, Johannes 16,24 HFA.
  3. Vertrauensvoll sein, dass der Vater uns nicht wegen des Erbittens verstoßen wird.
  4. Erhalten wird auf Grund des Glaubens und dem Namen Jesus, Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit 
des Vaters sichtbar wird, Johannes 14,13 HFA.
  5. Was noch nicht sichtbar ist soll so angesehen werden, als ob es schon im Besitz ist. Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen 
zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA. 

Diese fünf Bedingungen: Überzeugung, Hoffnung, Vertrauen, Erhalten, und ‘im Besitz’  sind Eigenschaften des Glaubens. Jesus sprach davon, Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch ganz erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird, Johannes 15,11 HFA.

Betteln

Vom christlichen Gebetsstandpunkt im Neuen Testament steht’s nirgendwo, dass man betteln soll. Doch auch Christen erleben extreme Notfälle und kommen flehend zum Thron Gottes, völlig außer sich. Es kann vergessen werden, dass Gott der Vater seinen ganzen Vorrat zu Verfügung gestellt hat, um jedes Bedürfnis zu befriedigen.

Hindernis dem Betteln

Hilft das Schreien, das Seufzen, das Weinen und das Anflehen? Das ist nicht der Weg um Hilfe zu bekommen, obwohl Gottes Gnade und Barmherzigkeit immer bereit steht.

Gott hält sich an seine Vorschriften und Johannes erklärte es, Wir dürfen uns darauf verlassen, dass Gott unser Beten erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht. Und weil Gott solche Gebete ganz gewiss erhört, dürfen wir auch darauf vertrauen, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten, 1.Johannes 5,14 HFA.

Weiter, Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!  Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet, Matthäus 7,7-8 HFA.

Betteln ist ein Jammern, entstanden durch ein schriftliches Missverständnis.

  • Kein Glaube, dass man zu Gott als Kind gehört.
  • Kein Vertrauen, dass Gott der Vater, jedes Versprechen all seine Zusagen in Christus verfügbar gestellt hat.
  • Kein Bewusstsein, dass der Glaube die erwartende Hoffnung vermittelt, Der 
Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht, Hebräer 11,1 HFA.
  • Zweifel schließt die Tür der Lagerhalle Gottes, Ein solcher Mensch kann 
nicht erwarten, dass Gott ihm etwas gibt. In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin und 
hergerissen, Jakobus 1,7-8 HFA.

Ablage der Unwissenheit

Auch in der Schrift zeigt sich immer wieder das Problem mit Glauben und der Erkenntnis von Gottes Willen.

Schon im alten Testament wurde gesagt, Mein Volk läuft ins Verderben, weil es den richtigen Weg nicht kennt, Hosea 4,6 HFA.

Es ist unnötig zu schreien, heulen, oder sich mit ungewöhnlichem Benehmen vor dem Thron Gottes mit Buße niederzustürzen. Sondern: lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist…, Römer 12,2 NGÜ 

  • Um Gottes Zusagen zu erhalten, legt das Betteln ab.
  • Stärkt den Glauben und ergreift das Vertrauen.
  • Seid überzeugt von dem was Gott versprochen hat. Es wird eintreffen.
  • Dankt Gott für seine Güte. Freut euch und schenkt ihm Lobpreis und jubelnden Dank. Schenkt ihm Ehre als euren Vater und bleibt standhaft in eurem Glauben.

In all dem bleibt Gott souverän. Nur durch das Einhalten seiner Bedingungen wird das, was erbittet wurde, auf Grund seines Willens empfangen werden.

5 Stufen zum Erhalten durch Gebet: 
1. Glaubensbedingung
2.Schriftlich Bewiesen
3. Anteil vorgeschrieben
4. Zuteil erhalten
5. Recht zum Zuteil

Bitten und Erhalten

Worauf man sich verlassen kann ist wenn Gott sagt das es dir zu verfügung steht. Daraufhin erbittet man sein verlangen und erhält es durch vertrauensvoller Hoffnung. 

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Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7


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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Matthäus 28,19-20 (NGÜ)

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